Schwerinblicke – Künstlersichten

Zum ersten Mal in der Geschichte der Schlossfestspiele arbeiten das Staatliche Museum Schwerin und das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin aktiv zusammen. In den letzten Wochen entstand auf dem Alten Garten in Absprach mit dem Bühnenbildner Lutz Kreisel eine Open-Air-Installation von Res Ingold im Eingangsbereich der Schlossfestspiele.

Seadrome Schwerin von Res Ingold - Foto: Fabian Holthus

Seadrome Schwerin von Res Ingold - Foto: Fabian Holthus

Wer ist Res Ingold? Der 1954 geborene schweizer Konzeptkünstler hat sich mit dem Projekt ingold airlines einen Namen gemacht. Dabei handelt es sich um eine fiktive Fluggesellschaft, die nur aus Logos, Corporate Identity und Werbe- und Präsentationsmaterial besteht. Dieser Künstler landet jetzt auf dem Schweriner See. Im Rahmen der Ausstellung Schwerinblicke – Künstlersichten lud das Staatliche Museum internationale Künstler ein, die sich mit Schwerin auseinander setzten.
Res Ingold „platziert“ jetzt als Teil dieser Ausstellung einen Wasserflughafen auf dem Schweriner See, den er an seine fiktive Fluggesellschaft anbindet. „Was wäre, wenn wir anstelle morgens in Bus oder Bahn zu steigen, am Schweriner Schloss ein Wasserflugzeug betreten würden, um nach Paris, Moskau, New York oder Rom zu fliegen?“ Auf dem Alten Garten stehen im Eingangsbereich der Schlossfestspiele deshalb 8 Türme (jeder ca. 5 Meter hoch). Auf Ihnen spielt er mit dem englischen Titel der Verdi-Oper: Power of Destiny, würfelt Buchstaben durcheinander, bildet Anagramme, integriert die Rückseite der Tribüne in die Installation.

Fabian Holthus

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