Spiel des Lebens – letzter Workshoptag

Jetzt wo es vorbei ist … bin ich schon richtig auf die Probenzeit gespannt.

Ich habe hier mal einen kleinen Emotional-Trailer… eine Impressions-Kollage … ein kleines Potpu… naja schaut es euch einfach an:

Ich verbuche das jetzt mal unter “Ernst ist das Leben, Heiter die Kunst”, oder?

Heute wie auch schon Gestern haben wir uns zuerst ein bisschen Musikalisch betätigt. Mit Torsten Kinderman (ich nehem an es besteht kein Bezug hierzu) arbeiteten wir einige Musikalische Nummern für die unsere Große Bühenschow ein – Musik ist schließlich immer beliebt beim Publikum, das kann ein Schauspieler auch schließlich.

Torsten hat uns wirklich super angeleitet und arrangiert. Denn wenn ich an die Lieder aus unserem Vordiplom vor einem Jahr zurück denke, bin ich überrascht, wie gut wir vorankamen. Gerade zu flux studierten wir zwei kleine Chorsätze ein. In insgesammt nur drei Stunden. Und so wie es aussieht werden wir sogar noch mehr unseres Musikalischen Talents entstauben müssen einbringen. Wir haben einige Blockflöten, Gitarren, ein Cello, Klavier, eine  Schifferklavier Quetschkommode Ziehharmonika. Was man damit anstellen kann? Ich würde euch ja  zu gern einen Ausschnitt von dem zeigen, was wir heute ausprobiert haben, aber da wir uns mit Klassikern der GEMA-versuchtenunterstützten Musik befassen und ich schon einmal von einem Rechteverwerter abgemahnt worden bin (verbrannte Blogger scheuen den Abmahnanwalt), müsst ihr euch halt noch gedulden, bis ihr etwas von uns erlauschen könnt.

drei Gitarristen

So widmeten wir uns nach einem beschwingten Start den “Schattenseiten”. Durchaus mit einem nicht zu verkennenden Bewusstsein für Klischees widmeten wir uns unsern zukünftigen Biographien und ließen jeweils wichtige Momente konkret werden: Single, Mutter UND Schauspieler, traue ich mich dazu? Idealistisches Projekt oder bodenständiger guter Job? Traum vom Großen Kino – Hollywood ruft an. Plötzlicher Absturz. Man fliegt sogar am Theater raus. Sollte man jetzt nicht einfach dieses Angebot für diese Werbekampagne annehmen? Wir haben auch gesponnen, ob wir schwarze Schafe unter uns haben. Woher sonst die Schlagzeile in der BILD 2028 “Avdic unter Verdacht – Hatte er ein Verhältnis mit seiner Schülerin”.

Karrieren die durchstarten und trotzdem nicht befriedigen, Aufs und Abs, Glück und Pech. Wir haben einige Entscheidungen getroffen. Und wir haben mal gesponnen was unser 50-Jahriges Ich wohl alles für Rollen aufzählen kann, die es schon gespielt hat. Meine Lieblinge waren dabei ja Performances (Match aus “Trashing the Woods”) und Nebenrollen in Filmen (Caffebesucher 1 aus “Wie ich mich in dich verliebte”)

Ich finde wir haben heute interessante Themengebiete betreten und uns dabei zwar noch etwas mit Klischees und Clownerien beschützt doch das Material hat’s in sich. Viele dieser “Bigger than Live”-Schicksale von dem man immer bei den großen Klassikern spricht. Situationen, die jedem von uns wirklich passieren oder treffen können. Schicksale von denen man vielleicht schonmal gehört hat. Die man aus Kinoklassikern, aus Abendserien, aus Nachmittags Soaps oder nur einer Scripted-Doku kennt. Die Qualität hängt letztenendes von uns ab.

Ein wunderschönes Treffen also, allerdings habe ich keine Ahnung wie Lutz daraus wirklich ein zusammenhängendes Stück schaffen will. Aber ich habe den Eindruck er weiß was er tut.

Spätestens am 16. Januar 2012 wenn dann unsere Proben beginnen, werden wir es erfahren. Mal sehen was in der Zwischenzeit noch passiert. Ich geh jetzt Text lernen – Sosias aus Amphytrion… spiel ich für mein Jodel- Schauspiel-Diplom…

Versuch eines Gruppenbilds

Der Versuch eines Gruppenfotos (v.o.l.n.u.r.u.d.d.v.P.u.d.V.): Sascha, Martina, André, Lutz, Amanda, Joachim, Mechthlild, verdeckt von meinem Arm und Mir, dann Anna, Damir, Charles, Zora. Leider fehlen Lisa und Torsten.

~ So jung kommen wir nicht mehr zusammen ~

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