Bloggen in den Endproben

Bloggen in den Endproben. Wer hatte denn die Idee? Bernhard hat einen Beitrag zur Probenhalbzeit versprochen. Vermutlich meinte er sogar inklusive Impressionen vom Bergfest auf der Kegelbahn. Und auch mich plagt seit inzwischen schon seit Wochen das schlechte Gewissen. Und es ist ja nicht so, dass bei SPIEL DES LEBENS in letzter Zeit nichts passiert, im Gegenteil, und darum müsst ihr uns verzeihen, wir haben einfach gerade viel zu tun. Dabei gäbe es viel zu berichten, von ersten Durchläufen auf der Probebühne mit zufriedenem Autor oder einer Kamelle-Wurf-Aktion auf dem Schauspielhaus-Balkon zu Karneval:

Helau!

Foto: Bernhard Schmidt-Hackenberg

Und natürlich gäbe es zu berichten von Spielfreude, Zweifeln, Singen, Tanzen und Fechten. Inzwischen sind wir übrigens längst von der Probe- auf die „richtige“ Bühne gewechselt, die Kammerspiele des Schauspielhauses.

On Stage

Foto: Diana Küster

Was? Schon Applaus? Premiere verpasst? Nein. Die 400 Zuschauerplätze – und, in Worten, vierhundert Plätze sind nicht wenige, so viele hat anderswo das große Haus – sind noch leer, bzw. spärlich besetzt:

Damir und der Zuschauerraum

Foto: Diana Küster

Wo jetzt noch (v.l.) Regisseurin, Regieassistent, Regiehospitantin, Kostümbildnerin, Souffleuse und Dramaturgiehospitant viel Platz haben, sitzen vor Damir (on stage) in gut einer Woche 400 Zuschauer.

Die wollen was geboten bekommen und darum seid nicht böse, wenn wir hier so spärlich schreiben. Morgen ist schon die erste AMA (Alles mit Allem, eine meiner Lieblingsabkürzungen!) und Lutz, der Autor, wirft vor dem Endspurt noch einen prüfenden Blick auf das, was wir aus seiner Vorlage gemacht haben. Und ich muss noch einen Text fürs Programmheft schreiben.

Darum: Gute Nacht! Wir sehen uns am 16. März, nächsten Freitag also, zur Premiere. Nicht vergessen schnell noch Karten zu reservieren: 0234 / 33 33 55 55.

Euer Sascha (Dramaturg)

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