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Bericht erstatten- Ich preise das Leben

Einen Vortrag zu „Homo Faber“ gab es heute Nachmittag, gehalten von Annika Christof (Literaturinstitut Marbach). Sie thematisierte Fabers Ablehnung gegenüber Fügung und Schicksal, die symbolische Bedeutung der verschiedenen Schauplätze und die Verschachtelung der Zeitebenen im Roman. Sie machte deutlich, dass Literatur kein Ferigprodukt ist, denn „Homo Faber“ besitzt eine lange Entstehungsgeschichte. Frisch schrieb Briefe an seinen Freund und Verleger Peter Suhrkamp, die diese Entstehungsgeschichte dokumentiert. Annika Christof schloss mit einem schönen Zitat von Frisch:

Es ist, glaube ich, ein hundstrauriges Buch, hervorgegangen aus einem Sommer, wo ich sehr intensiv lebte.

PS: „Homo Faber“ trug den Arbeitstitel „Ich preise das Leben“.

Gleich gehts weiter mit dem 4. Schüler-Poetry-Slam, moderiert von Lars Ruppel. Ich freu mich drauf und bin gespannt!

Marlen

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