Guten Morgen! Es ist 11:00 Uhr und wieder Workshopzeit. Die ersten Workshops am Dienstag und Mttwoch scheinen im Großen und Ganzen gut funktioniert zu sein, was ich persönlich sehr beeindruckend finde, wenn man bedenkt, dass sie 3-4 Stunden dauern, die Teilnehmer fast Klassenstärke haben (es sind etwa 15-20 Personen) und die meisten Leiter Schauspieler und keine Pädagogen sind (unsere Theaterpädagogin kann sich leider nicht durch 10 teilen, auch wenn ich manchmal den Eindruck habe, dass sie es duch 4 oder 5 durchaus hinbekommt). Ein wenig Kommunikationsschwierigkeiten scheint es bezüglich des “Nachbereitungs-” im Wort “Nachbereitungsworkshop” zu geben. Die meisten scheinen hier eher ein wenig Abivorbereitung erwartet zu haben (es geht aber eher um Besonderheiten der Inszenierung). Vielleicht hätte das Theater das klarer vermitteln können, vielleicht hätten die Lehrer aber auch die Schüler besser darauf vorbereiten können, dass dies am Theater kaum zu erwarten sein dürfte. Wenn ich aber überlege, wie viele Standbilder und kleine Mini-Szenen ich in meinem Deutsch-LK im letzten Jahr entwickeln musste, kann auch ein “Präsenz auf der Bühne”-Workshop nicht ganz verkehrt sein. Für die meisten ist es denn auch, ob Schule-nützlich oder eben nicht, eine schöne Erfahrung.
(BT)