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Stimmen der YoungStars

Dienstag, 9. Juni 2009

In YoungStar Whisper findet ihr verschiedene Stimmen aus unseren Produktionen. Die meisten Eindrücke stammen von den jugendlichen TeilnehmerInnen des YoungStar Fest. Sie wurden gefragt, was ihnen am YoungStar Fest gefällt und was sie auch stört, aber vor allem, was diese Art der künstlerischen Produktion für sie bedeutet. Des Weiteren findet ihr einige interessante Zitate aus der Presse. Es lohnt sich immer wieder hier rein zu schauen, da ständig neue Stimmen von Presse, ZuschauerInnen und TeilnehmerInnen hinzukommen!

Said (Zaimoglu Projekt)
YoungStar ist eine großartige Chance und ein Zukunftsprojekt: Wir werden ernst genommen! Nicht nur von dem Künstler, sondern von dem ganzem Organisationsteam. Das Projekt hat meine Lust am Theater verdoppelt und meine Pläne für die Zukunft verändert.
Ein berühmter Künstler kann mich anders motivieren als ein Lehrer, Lehrer haben keine künstlerische Ausbildung.
Wir werden ermutigt und bestärkt, dass wir etwas können!
Im proffessionellen Theater aufzuführen ist ein großer Kick - nicht immer nur die Aula!
Wir werden nicht benotet! Wir sind freiwillig dabei und deshalb wissen wir warum wir es machen.
Aber dieses Theater braucht auch sehr viel Zeit und ist auch anstrengend.

Tera (Zaimoglu-Projekt)
Das Theaterprojekt YoungStar Fest war eine sehr gute Erfahrung in meinem Leben. Ich konnte in diesem Projekt meinen eigenen Ideen freien Lauf lassen und durch die Hilfe von Feridun und Gunther hat unser Theaterstück wirklich Leben bekommen.
Ich habe mich auch positiv durch das Theaterprojekt entwickelt, ich habe gelernt selbstbewusster aufzutreten, da ich weiß: ich kann gut schauspielern… Feridun und Gunther haben es gesagt, ich hab ein Talent das nicht viele haben und ich bin stolz drauf.
Ich würde es sehr gut finden wenn auch andere Schulen, oder unsere Schule auch im nächsten Jahr an so einem Theaterprojekt teilnimmt. Es bietet einfach die Perspektive zu zeigen was man hat und was man kann! Mir hat eigentlich alles ganz gut gefallen, außer das wir das zeitlich nicht wirklich planen konnten.

Fatima (Zaimoglu Projekt)
Dieses Projekt war ganz neu für mich: wir machen wirklich was selbst! Wir müssen nichts lernen, was uns nicht interessiert: wir machen nur unsere Sachen und es gibt keinen Zwang! Weil es keinen Leistungsdruck gibt, bin ich auch viel besser. Außerdem macht es Spaß auf Kampnagel zu sein, in nem richtigen Theater.
Fehler werden auch nicht kritisiert, und alle helfen, das es besser wird: wir arbeiten zusammen. Und am Ende haben wir was, worauf wir stolz sein können: Unser Stück!

Gugi (Bartenev Projekt)
Ich kann mir hier ausdenken und machen, was ich in echt nicht haben kann!

Jaru (Plaminger Projekt)
Es ist super, aber sehr anstrengend.
Alles ist erstmal von uns selber gemacht- und dann wird es von den verschiedenen Künstlern aufgenommen und umgesetzt. Wir machen uns Gedanken, wie wir die Ideen auf die Bühne bringen, das macht Spaß.
Alles sind voll dabei - und zwar alle bei der einen Sache!

Sandra (Silvi Kretschmar Projekt)
Mir ist das nicht klar genug, ich verstehe diese Art von Theater nicht. Ich dachte wir spielen Theater - und jetzt machen wir Filme und anderen Quatsch. Da sind meine ganzen Geschichten so wie ich sie geschrieben habe nicht mehr drin. Wir wollen Rollen haben und ein Stück.

Aj (Akika-Projekt)
Es ist toll, das wir als unproffessionelle Tänzer von Samir Akika als professionelle Tänzer gesehen und eingesetzt werden. Es ist super ein professionelles Theater wie Kampnagel von innen kennen zu lernen
Die Proben sind hart, von 18 Probentagen hatte ich einen Tag frei - neben der Schule ist das heftig - deshalb kommen einige manchmal nicht zu den Proben.

Ema (Akika-Projekt)
Es ist absolut unser Stück, es geht um unsere Geschichten, Situationen, die wir erlebt haben.
Hamburger Abendblatt, 6. Juni 2009

Das, was in in der Schule nicht zur Sprache kommt und auch sonst zu wenig Beachtung findet, soll im zweiwöchigen YoungStar Fest im Mittelpunkt stehen. “Ich habe den Jugendlichen Fragen gestellt”, betont der algerisch-französische Tänzer Samir Akika, “Wovor hast du Angst!? Worauf bist du stolz?”
Hamburger Abendlatt, 6. Juni 2009

“Für beide Seiten ist es eine tolle Sache.” sagt Eva Stüting, “die Künstler schätzen die unglaubliche Qualität der Jugendlichen, ihre unverstellten Ideen, ihre Leidenschaft und Energie. Bei den Jugendlichen hinterlässt die Produktione Spuren, die sie nie wieder verlieren.”
Hamburger Abendblatt, 6. Juni 2009