Blog „Freischwimmer“

Durchgeknallter Politthriller und Live- OP

Mittwoch, 1. Juni 2011

Im Rahmen des Freischwimmer Festivals 2011 bekommt der Zuschauer die Möglichkeit zwei Stücke, kurz und knackig, an einem Abend zu sehen.

Der Abend beginnt mit King of the Kings, einer Produktion der Berliner „Lovefuckers“, die sich mit dem selbsternannten „Revolutionsführer“ Muammar al-Gaddafi beschäftigt. Gaddafi selbst ist eine 70-Zentimeter-Puppe, die von den Puppenspielerinnen Anna Mentzel und Annemie Twardawa zum Leben erweckt wird. Die Schauspieler halten sich dezent im Hintergrund und tun nur, was ihnen die nach Macht gierende Gaddafi-Figur sagt. Beeindruckend lassen die Darsteller die Puppe tanzen und schaffen eine Illusion, die für den Zuschauer immer realistischer wird. Unsichere Reaktionen kommen aus dem Publikum, man ist sich nicht sicher, ob man über den kindisch dargestellten Trotz schmunzeln oder über die so sarkastisch zur Schau gestellte Gewaltbereitschaft entsetzt die Hände vor den Mund schlagen soll. So lässt sich die quirlige Gaddafi-Puppe von ihrer weiblichen Garde, welche die beiden herausragenden Puppenspielerinnen auch noch verkörpern, zerbrechlich und bettelnd nach Bestätigung liebkosen, beweist aber wenig Humor, wenn es um einen politischen Witz geht: Gezielte Schüsse verhindern die Verbreitung des Witzes in kürzester Zeit. Die Gaddafi-Puppe gewährt uns Einblick in die Psyche einer Figur, die nach Anerkennung giert, nach Macht und Alleinherrschaft. Sie ist ausgesprochen beweglich, ein Darsteller bedient stets die Hände und ein anderer den auf- und zugehenden Mund der Puppe, und wir erleben eine Marionette, die aber selbst die Fäden in der Hand hält. Die Art der Darstellung ist genial, das Thema schwierig. Trotzdem hatte Ivana Sajevic den Mut diese Problematik in Angriff zu nehmen und bietet mit ihrer Inszenierung einen Raum schwarzen Humor auszuleben.

Nachdem wir die gestörte Persönlichkeit der Gaddafi-Figur kennenlernen durften, setzen wir den Abend mit weiterer Skurrilität fort. In Furry Species brilliert Corinna Korth als Vertreterin eines „Instituts für Hybridforschung“. Sie spricht ruhig und emotionslos, als hielte sie einen wissenschaftlichen Vortrag, in dem es um die Optimierung der Menschheit durch Überwindung des Mensch-Tier-Dualismus geht. Während des Vortrages scheint es, als lispele sie ein bisschen. Der Grund dafür: Sie selbst hat sich schon teilweise operativ in einen Wolf transformiert und zeigt dem Publikum stolz ihre Wolfs-Reißzähne. Ein weiterer Schritt der Transformation soll folgen: Corinna Korth kündigt dem Publikum eine Live-OP an. Das lässt einige Besucher amüsiert schmunzeln, fesselt aber auch alle Aufmerksamkeit. Viele Vorteile scheint es zu haben, wenn man sich für ein Leben als Wolf entscheidet. Es gibt sogar die Möglichkeit zur Paarung von Wolf und Mensch, so erklärt es uns zumindest die PowerPoint-Präsentation mit sehr anschaulichen Bildern. Corinna Korth jedoch wählt eine andere Variante, um sich selbst zu optimieren: Zum krönenden Abschluss des Abends lässt sie sich live auf der Bühne operieren. „Blutig“ nähen Arzt und OP-Schwester ihr einen Wolfsschwanz an. Doch damit nicht genug: Nach erfolgreicher Transformation tritt auch noch ihr Kollege auf. Er hat die Transformation schon komplett hinter sich gebracht und ist nunmehr als „Hund“ zu bezeichnen. Die Idee einen echten Hund mitspielen zu lassen nimmt das Publikum begeistert an, was jedoch an diesem Abend bedeutet, dass man ihn intensiv streichelt, fast schon attackiert mit Streicheleinheiten, sodass der tierische Schauspieler prompt vergisst auf die Bühne zu seiner transformierten Kollegin zu laufen und mit ihr zusammen zu heulen wie ein Wolf. Trotzdem ein gelungener Abend mit einem etwas anderen Theatererlebnis.

TaSchi

Ikonen der Erinnerung

Dienstag, 31. Mai 2011

Pietà von Alice Ferl und Ina Vera im FFT Düsseldorf

Terroranschlag auf das World Trade Center, Erdbeben in Haiti, Atomgau in Japan – Erinnert ihr euch?

Sich zu erinnern, das bedeutet heute immer mehr ein bestimmtes Bild in der Vorstellung aufzurufen, anstatt sich auf eine Geschichte zu besinnen. Der bewusste Blick auf den Schmerz anderer ist uns zumeist unangenehm und fremd, weil er die eigene Ohnmacht spüren lässt. Das religiöse Denken jedoch verbindet mit dem Leid auch die Opferbereitschaft.

Pietà-Darstellungen zeigen Maria mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus. Sie stellen das Leiden nicht als etwas Abzulehnendes dar, sondern verbinden den Schmerz mit der Erhabenheit. Die Beweinung des toten Jesus durch seine Mutter Maria zu betrachten, dient dem Gläubigen so zur Andacht Gottes.

Der ursprüngliche Zweck von Ikonen ist es, beim Betrachter Ehrfurcht zu erwecken und in dieser Betrachtung eine Verbindung zu Gott zu finden. Alice Ferl und Ina Vera setzen sich spielerisch mit der Inszenierung religiöser Symbolik auseinander: Ein toter Fisch hängt an Silberfäden von der Decke der dunklen Bühne. In gleißendes Licht getaucht wird er unter ehrfürchtigen Gesten zum Gegenstand der Anbetung.

Ferl und Vera ziehen eine Parallele zwischen den klassischen Pietà-Abbildungen und Fotografien weltlichen Leidens, die ebenfalls zu Ikonen wurden, wie jenes des sterbenden Benno Ohnesorg. Ihr Interesse gilt dabei der Wahrhaftigkeit jener Bilder, mit denen sich zwar Empfindungen leicht verbinden, die aber allzu oft unreflektiert bleiben.

Auch Susan Sontag beschäftigte sich mit der Frage, was der Anblick eines leidenden Menschen im Betrachter auslöst. In ihrem Essay Das Leiden anderer betrachten stellt Sontag fest, dass solch unvergessliche Bilder ein wesentlicher Bestandteil dessen sind, worüber sich Gesellschaften Gedanken machen oder, worüber sie sich nachzudenken vornehmen. Bilder, die jeder kennt, bilden gewissermaßen ein Äquivalent zum geflügelten Wort. Das Problem besteht laut Sontag nicht darin, dass Menschen sich anhand von Bildern erinnern, sondern vielmehr darin, dass sie sich ausschließlich in Bildern erinnern und andere Formen des Verstehens dadurch verdrängt werden. Dennoch, so Sontag, können Bilder, die zu Sinnbildern des Leidens geworden sind, als Objekte der Kontemplation dienen und uns helfen unseren Wirklichkeitssinn zu vertiefen. In ihrer Inszenierung Pietà legen Ferl und Vera eine solche Schlussfolgerung nicht zwingend nahe. Im Vordergrund steht das Spiel mit der Symbolik. Die Thematisierung der Frage, wie sogenannte Ikonen der Fotografie in der Öffentlichkeit inszeniert werden, bleibt dabei fragmentarisch.

Ferl und Vera übernehmen selbst die beiden Rollen in ihrer Inszenierung. Zu Beginn des Stückes beobachten wir die beiden beim Aufbau des Bühnenbildes: Ein blauer Samtvorhang wird aufgehängt; um den schweren Stoff anzubringen, steht eine Aluminiumleiter bereit. Die Geräuschkulisse samt den Gesprächen der beiden Darsteller ertönt vom Band. Ihre Bewegungen folgen dem Playback, und somit dem Klang ihrer schon vormals ausgeführten Handlungen. Dies geschieht nicht immer ganz synchron, und so entsteht das Gefühl, dass die Darsteller sich selbst stets um einige Sekunden hinterherhinken.

Die Unterhaltung der jungen Frauen kreist um die Angst, „ins Leere zu treten“. Auch in dem Bewusstsein, dass Ängste irrational seien, müsse ein Punkt gesucht werden, an dem man sich festhalten kann. Können Symbole eine solche Rolle übernehmen? Ein Scheinwerfer, bedeckt mit Rosen und Kerzen, wird zum Altar, um das kindlich-naive Verlangen nach einem Symbol der Anbetung zu stillen. Der Bühnenraum verdunkelt sich und die Projektion einer langen Reihe von Pietà-Darstellungen erscheint: Maria beugt sich über den vom Kreuz abgenommen Jesus. Der lange Körper liegt in ihrem Schoss, weinend hält sie den leblosen Leib. Zeitgenössische Fotografien von Krieg und Katastrophen werden in die Reihe Pietà-Darstellungen aufgenommen: Frauen halten ihre verletzte Männer, Väter ihre toten Kinder in den Armen. Am Ende verschwimmt das Gesicht der Darstellerin mit dem projizierten Angesicht Marias. Sind wir vielleicht selbst ein wenig wie die trauernde Mutter, hilflos und nicht in der Lage einzuschreiten? Was uns bleibt sind die symbolhaften Bilder der Gräuel. Sie werden zu Ikonen des kollektiven Gedächtnisses.

Susan Sonntag jedoch bestritt dies - ein gemeinsames Erinnern kann es laut ihr nicht geben. Was uns tatsächlich bleibe, sei die individuelle Fähigkeit zur Reflektion über den eigenen Umgang mit jenen Bildern, die uns das Leiden anderer zeigen.

JaDI

„SOUVEREINES“ von Chuck Morris

Dienstag, 31. Mai 2011

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Eindrücke zu der Performance „SOUVEREINES“ von Chuck Morris aufgeführt während des „Freischwimmer Festivals“ am 20.05.2011 im FFT Düsseldorf

Die kommende Königin zieht sich zurück“ (Protokoll „SOUVEREINES)

Dunkelheit taucht den Bühnenraum in tiefes Schwarz. Nur im hinteren Teil der Bühne strahlt ein helles Licht. Ein Körper mit zwei Frauenköpfen gleitet gespenstisch zu diesem Lichtschein hin, wie ein Falter in der Nacht. Es zeichnen sich nur die Schattenrisse dieses faszinierenden Doppelkörpers im spärlichen Licht ab. Der Anblick fesselt den Zuschauer. Der Doppelkörper lässt sich anmutig nieder. Aus einem gewaltigen Sockel ragen die Oberkörper heraus. Der andersartige Körper - ein sich langsam regendes Standbild.

Ein, zwei, drei, vier tiefe Atemzüge lang - nichts geschieht. BSSSSSS - Plötzlich: Ein lautes Surren vibriert hallend durch den Raum. Mühsam bewegen sich die Silhouetten des Oberkörpers. Sie dehnen sich. Sie ziehen sich auseinander. Die beiden Rücken wollen sich voneinander trennen. Vergeblich. Es erscheinen nur die Umrisse der Bänder ihrer Korsagen, die die Oberkörper aneinander fesseln. BSSSSSS - Es surrt unerbittlich über den Köpfen der kommenden Königin und der Zuschauer. Es ist aussichtslos. Die langsamen Bewegungen des einen Körpers, der aus zweien besteht, werden immer weniger, bis er schließlich stillsteht. Er gefriert zu einem Scherenschnitt-Bild. Nur das Surren der Fliegen wogt weiterhin unerbittlich durch den Raum. Die kommende Königin hat sich zurück gezogen. Das theatrale Spiel transformiert sich zu einem Bild. Im Betrachter kriecht nun deutlicher ein unbehagliches Gefühl hoch.

Senden Schönheit und Anmut der kommenden Königin kaum vernehmlich eine Bedrohung aus?

Wo versteckt sich genau diese Bedrohung in den atmosphärischen Szenen, in denen sich die janusköpfige Königin im öffentlichen und privaten Raum präsentiert?

Ist sie in den zwiespältigen Reden der Königin über sich selbst, in ihrem majestätischen Schreiten, in ihren unterhaltsamen Tanzeinlagen oder in dem erhabenen Ankleiden ihrer pompösen Garderobe versteckt? Am eindeutigsten geben wohl die Geräusche und Klänge dem Betrachter die fast unmerklichen unbehaglichen Gefühle ein.

Es sind Machtstrukturen, die auf solch anmutige Weise inszeniert den Betrachter verunsichern. Sind diese überhaupt deutlich erkennbar? Lässt man sich von diesen schönen atmosphärischen Szenen mitreißen oder sogar betören? Oder begegnet man ihnen kritisch? Anmut und Schönheit vertuschen veraltete Machtstrukturen graziös und unterhaltend- warum also dagegen angehen?

Schon immer - und immer noch - gehören Selbstinszenierung und Präsentation des Schönen, Anmutigen und Royalen zur Festigung und Fortbestehen von Macht. Das eine ist ein Teil des anderen. Sie sind zusammen gewachsen, wie der Körper der kommenden Königin, die zwei Gesichter hat.

Aber über Chuck Morris, der kommenden Königin, surrt das Signal der Vergänglichkeit und Verwesung. Die Fliegen surren unerbittlich über ihren gigantischen Leib. Sind es dieselben Fliegenschwärme, die über ihren Häuptern summen und brummen, die auch in Sartre´s „Fliegen“ die Stadt Argos befallen haben? Die so die Unfreiheit der Stadt und des Volkes symbolisierten?

Muß etwas getan werden? Ist es der Wille zur Befreiung, der sich im Betrachter langsam regt? Muss man sich von den letzten royalen Machtstrukturen - oder Macht im allgemeinen- FREISCHWIMMEN? Antworten werden von Chuck Morris nicht gegeben. Aber dafür sind viele Anregungen gegeben, die den Besucher auch Tage später noch zum Nachdenken anhalten.

Ein einziger Name wird während der ganzen Aufführung genannt: Chuck Morris. Es ist der Name der kommenden Königin. Zugleich ist es aber auch der Name des schweizerisch-dänischen Künstlerinnenduos Chuck Morris, das diese Performance konzipierte und auch schauspielerisch selbst gekonnt umsetzte. Lucie Tuma und Cecilie Ullerup Schmidt gründeten es am Institut für Angewandte Theaterwissenschaft in Gießen.

Von Julia W.

Furry Species – Entdecke das Tier in dir!

Montag, 30. Mai 2011

Im Rahmen einer Theaterperformance des Freischwimmer-Festivals im FFT Düsseldorf präsentierte die Gründerin des Instituts für Hybridforschung, Corinna Korth ihre Forschungsergebnisse und setzte sich für die Akzeptanzsteigerung von so genannten Mischwesen ein.

Der moderne Mensch ist degeneriert. Er umgibt sich nicht nur mit Technik, sondern macht sich abhängig von ihr. Wir verlernen das Kopfrechnen und das Karten lesen, weil wir uns darauf verlassen, dass Maschinen die richtigen Zahlen ausspucken und uns den Weg weisen. Obwohl der Mensch nicht in der Lage ist, die Technik vollkommen zu beherrschen, hält er sich noch immer für die Krone der Schöpfung. Soweit die Ausgangsthese der bildenden Künstlerin Corinna Korth und soweit nichts Neues. Als Gründerin des Instituts für Hybridforschung beginnt sie ihre Performance mit einem pseudowissenschaftlichen Multimediavortrag. Zunächst soll bewiesen werden, dass die sinnliche Wahrnehmung bestimmter Tiere ausgeprägter ist, als die des Menschen. Fledermäuse senden Ultraschalllaute aus, die mit dem menschlichen Ohr nicht wahrnehmbar sind. Auch das ist bekannt. Tiere folgen ihrem natürlichen Instinkt, während der zivilisierte Mensch seine Triebhaftigkeit einschränkt. Corinna Korth erklärt die angebliche Degenerierung der menschlichen Wahrnehmung durch die Zivilisation und folgert daraus, dass der bessere Mensch dem Tier möglichst ähnlich wäre. Hybrid statt Hybris, lautet daher ihre Forderung; die Tierwerdung des Menschen als Gegenentwurf zu Selbstzufriedenheit und anmaßender Selbstüberhebung.

Der erste Schritt zur Vervollkommnung: Entdecke das Tier in dir! Corinna Koth schildert ihren persönlichen Findungsprozess ähnlich dem eines Transsexuellen. „Tier is the new queer.“ Schon als Kind schlüpfte sie gerne in andere Rollen und versuchte sich im Laufe ihres Leben als Katze, Gepard und Huhn. Nun aber hat sie ihr tierisches Ich endgültig gefunden und das ist wölfisch.

Was konsequenterweise folgen muss, ist die optische Annäherung an das innere Tier. Die Transformation zum Wolfsmenschen erfolgt auf operativem Wege. Auf der Videoleinwand verfolgt der Zuschauer die angebliche Gebissoptimierung: Ein Kieferchirurg bereitet die künftige Wolfsfrau auf das Einsetzen der Reißzähne vor.

Schließlich jault und heult die Künstlerin zu einer wölfischen Interpretation von David Bowies Song “Heroes”: „We can be wolves just for one day.“ Unterstützt wird sie dabei von ihrem Kollegen, dem Schäferhund Kojote. Auf dem Höhepunkt ihrer Performance appelliert Corinna Koth für mehr Wildheit und gegen die Domestizierung der Kunst durch die Kultur. Doch misst man die Künstlerin an ihren eigenen Forderungen, so fällt das Urteil enttäuschend aus. Es fehlt der Performance letztendlich an Konsequenz. Die postulierte Überschreitung von Konventionen durch das Mensch-Tierwesen („Wir sind Grenzgänger!“) wird nicht vollzogen. Überraschende Momente bleiben aus, Diskurse wie Genmanipulation, Schönheitschirurgie und Optimierungswahn werden angeschnitten aber nicht weiter vertieft. Das Spiel mit der Doppelidentität Mensch-Tier hat durchaus Potential, aber in ihrer Performance kratzt Corinna Korth leider nur an der Oberfläche der Thematik. So ist es dann auch bezeichnend, dass die Verwandlung zum Wolf sich auf äußerliche Attribute begrenzt. Das „operative“ Anbringen eines Stoffschwanzes an die hautfarbene Strumpfhose ist nicht weiter aufsehenerregend und auch ein wenig Kunstblut kann nicht weiter erschrecken. Das bloße Schockieren scheint aber auch nicht Intention dieser Performance zu sein. Umsomehr stellt sich deshalb die Frage, warum nicht wenigstens die Ausgangsthese des dekadenten und sich selbst überschätzenden Menschen eingehender reflektiert wird. Denn gerade die Fähigkeit zu Reflektion und Selbsterkenntnis, ist doch, was der Mensch dem Tier voraus hat.

JaDi

Freischwimmer

Mittwoch, 18. Mai 2011

In den nächsten Tagen geht es los mit den Berichten vom Freischwimmer-Festival (19. bis 28.05.2011) in Düsseldorf…

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