Die Kritikerrunde hat mir gezeigt, das Theater von einer anderen Perspektive zu betrachten. Natürlich ist es Arbeit gewesen, aber es hat besonders viel Spaß gemacht. Die einzelnen Aufführungen sind eine Sensation gewesen und ich persönlich habe nur wenige als uninteressant empfunden. Wir haben Menschen aus dem Publikum, wichtige Persönlichkeiten und Künstler interviewt. Wir haben hervorragende Unterstützung von dem Wiener Festwochen Büro, unserer Betreuerin und anderen Mitunterstützern erhalten.
Als Teil der Kritikerrunde habe ich mich stark gefühlt. Wir haben unsere Erfahrungen in Bereichen Kunst, Kultur, Theater und Musik ausgetauscht und uns ideal ergänzt. Somit ist es mir möglich gewesen mein Wissen in dieser Hinsicht zu erweitern.
Bianca, Kathi, Corinna, Pia und Katharina sind mir wirklich ans Herz gewachsen und ich kann mir nicht vorstellen ohne sie zu einer Produktion oder Installation zu gehen. Aber leider sind die Festwochen zu Ende. Die Kritikerrunde ist eine Erfahrung, die ich nie und nimmer hergeben werde. Sowohl meine Familie als auch meine Freunde und Bekannten sind stolz auf mich. Nicht nur über die Tatsache, dass ich mitgemacht habe sondern auch über die Tatsache, dass ich es überhaupt versucht habe trotz eigener Zweifel. So haben mir die Wiener Festwochen gezeigt, was in mir steckt, wenn ich mich für Etwas wirklich engagiere.
Auf jeden Fall möchte ich besonderen Dank an unsere bereits schon erwähnte Betreuerin richten, da sie mich persönlich immer unterstützt hat, immer gute und produktive Ideen vorgeschlagen hat und uns trotzdem die Möglichkeit gegeben hat unsere Ideen einzubringen. Sie verwaltete auch unseren Blog und dafür möchte ich ihr nochmals danken!
Ich kann jedem Jugendlichen empfehlen es nächstes Jahr zu versuchen und ebenfalls atemberaubende Festwochen zu erleben - als Teil der Kritikerrunde. Denn so etwas ist wirklich einzigartig! Es macht Spaß, man lernt Leute kennen und kann sein kulturelles Wissen erweitern.
Stella Whitney Fuhs
Ich habe neun Veranstaltungen (+ einige Treffen mit der Kritikerrunde und unser Interview für den „Kurier“) der Wiener Festwochen miterlebt und ich habe tolle Leute kennen gelernt. Am Anfang fand ich das Kritiken schreiben anstrengend, doch es hat sich wirklich ausgezahlt, hier dabei gewesen zu sein. Die imposante
Genauso verschieden wie wir 5 Kritikerinnen waren auch die Theaterstücke und Events, denen wir beiwohnten. Dennoch hat jede von uns mindestens eine Sache gefunden, die ihr für immer in Erinnerung bleiben wird. Die Eröffnungsfeier, „Opening Night“, das „Blind Date“ bei Compartment City, für mich sind es unzählige Dinge gewesen, die ich nicht mehr vergessen werde. Auch sind wir in Kontakt mit SchauspielerInnen und MitarbeiterInnen gekommen und haben dadurch noch weitere Erfahrungen gesammelt.
Eine weitere wichtige Aufgabe der Dramaturgie ist das Verfassen des “Abendprogramms” (Programmheft), welches mehr Hintergrundinformationen zur jeweiligen Produktion beinhaltet. Die Abendprogramme sind bei den Vorstellungen kostenfrei erhältlich. 
















