Artikel-Schlagworte: „Fit fürs Abi in 5 Tagen 2012“

die macht des treffenden wortes

Montag, 13. Februar 2012

martina iris wolff

martina iris wolff

donnerstag und freitag , also an tag 4 und 5 des festivals, sprach martina iris wolff vom deutschen literaturinstitut marbach über “der prozess” von kafka, die machart des textes, fragen an den text und verschiedene interpretationsansätze.

fos

comeback

Montag, 13. Februar 2012

nach einer woche blogabstinenz, in der mich die grippe fest im griff hatte, geht´s jetzt weiter – ich hoffe, es verirren sich noch ein paar auf den blog, auch wenn das ende des festivals  bereits ein paar tage zurückliegt.

lockstoff: der artikel zum vortrag von kafkas “der prozess” geht heute online!

ansonsten gibts noch so dies und das, visuelles und akustisches, rund ums festival.

viel spaß!

fos

letzter blick…

Freitag, 3. Februar 2012
...auf die tafel

...auf die tafel

fos

aua ich lebe

Freitag, 3. Februar 2012

krankheitsbedingt ist es jetzt kurz ruhig hier. aber auch nach festivalende werdet ihr hier noch ein paar interviews und anderes neues finden können.

so long

fos

selbsterklärend

Donnerstag, 2. Februar 2012
vierter und vorletzter tag

vierter und vorletzter tag

fos

(kultur)häppchen

Donnerstag, 2. Februar 2012

weils passt.

fos

interpretationsworkshop “der besuch der alten dame” oder ein panther auf dem heißen stuhl

Donnerstag, 2. Februar 2012

ich mache weiter zeit gut und boden wett…

zum beispiel, indem ich an dieser stelle, in bester schlaglicht-manier, ein paar bilder und eindrücke zu einem interpretationsworkshop zu dürrenmatts „der besuch der alten dame“ nachreiche. der workshop wurde von der regisseurin maria-elena hackbarth geleitet.

maria-elena hackbarth

maria-elena hackbarth

meinungsbilder: maria-elena hackbarth fragte zuerst ein paar stimmungen zur tragikomödie ab, indem sie, wie rimini protokoll im rahmen seiner 100%-projekte, aufforderte, sich zu positionieren, links: ja, rechts: nein.

ich verstehe claire:

ja   nein

ja nein

ich habe mitleid mit ill:

ja nein

ja nein

die güllener handeln gerecht:

ja nein

ja nein

es folgte eine schlagwort-runde. die schüler sollten versuchen, dass für sie zentrale im stück auf den punkt und das heißt, auf ein wort zu bringen:

rache * kapitalismus * weltordnung * geld * materialismus * gier * gerechtigkeit * macht * vergangenheit *

im anschluss waren die schüler erneut angehalten, sich zu entscheiden, diesmal für eines der motive, um sich dann entsprechend ihrer wahl in gruppen zusammenzufinden. in kleingruppenarbeit und mit blick auf das motiv sollte jeweils ein aussagekräftiges standbild für den anfang und eins für das ende von „der besuch der alten dame“ gefunden werden. das sah dann so aus…

Fit fürs Abi in 5 Tagen 2012, Interpretationsworkshop “Der Besuch der alten Dame” from Junge Buehne on Vimeo.

die standbilder sollten natürlich nicht nur betrachtet, sondern auch interpretiert werden. in welcher szene wird welches motiv besonders stark gemacht?

zu guter letzt ging es auf den „heißen stuhl“.

heißer weißer stuhl

heißer weißer stuhl

immer ein schüler schlüpfte in eine rolle aus dem stück, um als ill, sohn von ill etc. seinen mit- bzw. den anderen schülern rede und antwort zu stehen. wer sich nicht einverstanden zeigte, konnte jederzeit ablösen und eine andere perspektive, selbsteinschätzung etc. anbieten usw.

beschlossen wurde der workshop mit einer offenen fragerunde… – eine spannende frage: würden die güllener auch töten, wenn sie vermögender wären? geht es um den wunsch nach luxus und wann ist genug genug?

fos

ohne dich = widerlich

Donnerstag, 2. Februar 2012

liebestoll und liebesblöd, verkracht, verknallt, verfallen: gestern habe ich mir „ich dich du“, ein liebeslyrik-projekt von und mit schülern des markgraf-ludwig-gymnasiums und des richard-wagner-gymnasiums angeguckt. ein bisschen verdruckst und verzagt zitierten und rezipierten die schüler mit einer dem thema angemessenen portion liebesleid, frust und lust liebesgedichte und -lieder; wurde mit farin urlaub auf heinrich heine geantwortet, clueso mit opitz gekontert. leider wollten das nur wenige sehen und blieben auf den zuschauerbänken viele plätze frei. dabei stimmten auswahl und vortrag und fiel den schülern den bogen: von hoch- zur popkultur zu schlagen nicht schwer. (und clueso ist auch nicht tim bendzko, letzterer nämlich „hat die worte nicht“, was ihn nicht davon abhält, viele zu machen und das dann wieder mit allen zu teilen: „wenn worte meine sprache wären“ – wo ist der rotstift?) kein tamtam, viel vertrauen in den text: in „ich dich du“ erzählen die schüler/innen vermittels der gedichte von bachmann, fried, kästner und co vom suchen und finden der liebe, inszenieren den reigen und zeigen das ringen. und weil in der liebe wohl alle unsicher sind, stört auch die unsicherheit der vortragenden nicht. nur die entscheidung für mia hat mich an diesem abend irritiert, weil ihre version von „was es ist“, in der sie ein neues deutschland besingt, zwar in die beine geht, aber, entschuldigung: „stunde-null“-scheiße ist.

fos

bekenntnisse…

Mittwoch, 1. Februar 2012

ICH. LIEBE. KLEIST!

deswegen verpasse ich euch jetzt auch einen:

obacht...

obacht...

“fragen.

1. darf man jeden irrigen grundsatz anderer menschen bekämpfen, oder muß man nicht unschädliche grundsätze dulden und ehren, wenn an ihnen die ruhe eines menschen hangt?

2. darf man wohl von einem menschen immer mit unerbittlicher strenge die erfüllung seiner pflichten verlangen, oder kann man nicht schon mit ihm zufrieden sein, wenn er seine pflichten nur immer anerkennt und den guten willen, sie zu erfüllen, nie verliert?

3. darf der mensch wohl alles thun, was recht ist, oder muß er sich nicht damit begnügen, daß nur alles recht sei, was er thut?

4. darf man sich in dieser welt wohl bestreben, das vollkommene wirklich zu machen, oder muß man sich nicht begnügen, nur das vorhandne vollkommen zu machen?

5. was ist besser, gut sein oder gut handeln?”

kleist an wilhelmine von zenge im frühjahr/sommer 1800. quelle: heinrich von kleist: sämtliche briefe, stuttgart 1999, s. 66. (anm.: im orig. groß- und kleinschreibung)

fos

auf einen blick

Mittwoch, 1. Februar 2012
das programm des dritten tages

das programm des dritten tages

fos