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Ausgezeichnet! Wiederaufnahme!

Mittwoch, 4. Juli 2012

SPIEL DES LEBENS wurde am vergangenen Wochenende beim Theatertreffen deutschsprachiger Schauspielstudierender („Schauspielschultreffen) in Wien und damit dem „23. Bundeswettbewerbs zur Förderung des Schauspielnachwuchses“ mit dem mit Förderpreis für Schauspielstudierende der Bildungsministerin Prof. Dr. Annette Schavan, dem höchst-dotierten Ensemblepreis, ausgezeichnet. Jubel! Freude!

Außerdem: Es geht auch in Bochum weiter, SPIEL DES LEBENS gibt es auch in der nächsten Spielzeit am angestammten Ort, den Kammerspielen. Wiederaufnahme ist am 18. Oktober 2012, 19.30 Uhr. Wir sehn uns!

Abschied von SPIEL DES LEBENS?

Donnerstag, 31. Mai 2012

Das ging viel zu schnell aber nun ist es soweit. ZUM LETZTEN MAL steht im Spielplan, SPIEL DES LEBENS verabschiedet sich am 3. Juni 2012 mit der vorläufig letzten Vorstellung in den Bochumer Kammerspielen.

ABER: Wir fahren zum http://www.theatertreffen.com/! Das ist zwar nicht das in Berlin, aber dafür das „Theatertreffens deutschsprachiger Schauspielstudierender“, das sagenumwobene Schauspielschultreffen, diesmal vom 24.-30.6.12 in Wien. Dafür werden aus den 90 Minuten noch einmal 60 und wir sind gespannt, wie das ganze ohne Originalbühnenbild funktioniert. Bestimmt gut, wie sonst!

Und man munkelt, dass es auch in Bochum vielleicht doch nicht das ALLERletzte Mal ist… stay tuned! Und auf Nummer sicher: Kommt alle am Samstag, das wird ein Fest!

Auf zur dritten als zweite! (Und Kritik)

Mittwoch, 28. März 2012

Pünktlich zur zweiten Vorstellung noch einmal zurück zum SPIEL DES LEBENS.

Eigentlich sollte heute die dritte sein, aber der Warnstreik letzten Mittwoch hinderte uns am spielen. Darum nun heute endlich wieder SPIEL DES LEBENS in den Bochumer Kammerspielen. Ganz schön lange Lücke seit der Premiere. Aber unten auf der Bühne wird schon wieder fleißig gearbeitet, Choreografien durchgehen, Musikalisches festigen. Sind die Degen eigentlich bereit oder trainiert mit denen noch Armin Rohde für die Cyrano-Wiederaufnahme?

Wie auch immer, unser neues Stück kommt im Repertoire an, wir freuen uns über Besuch!
Termine gibts jederzeit aktuell auf der Schauspielhaus-Website.

Was die Presse über uns schrieb, ist online leider nur bei den Ruhr Nachrichten verfügbar.

So. Nun ab zur „Kammer“, welcome back in Schauspielhaus, liebe Lebens-Spieler!
Euer Sascha

Uraufführung!

Freitag, 16. März 2012

Tagesbanner

Es ist soweit, das Tagesbanner hängt, auf der Bühne wird noch Hand an Choreografien und Musikalisches gelegt – der letzte Schliff für die heutige Uraufführung.

Es gibt sogar noch ein paar Karten, also sehen wir uns heute Abend um 19.30 Uhr in den Kammerspielen des Bochumer Schauspielhauses.

Und wer aus unerfindlichen Gründen nicht kann, sollte sich einen der folgenden Termine einplanen:

21.3. / 28.3. / 1.4. / 21.4. (mit Publikumsgespräch)

Weitere Termine dann in den Monatsspielplänen oder im Netz.

Wohlan, auf zur Generalprobe!

Donnerstag, 15. März 2012
Foto: Diana Küster

Foto: Diana Küster

„Wohlan, hier stehen wir an den Marken unserer Tage.

Die besten Schauspieler der Welt, sei es für Tragödie, Komödie, Historie; Pastorale, Pastoralkomödie, Historiko-Pastorale, Tragiko-Historie, Tragiko Komiko-Historiko-Pastorale, für unteilbare Handlung oder fortgehendes Gedicht.

Wollen Sie etwas Komisches sehen?

Oder etwas Tragisches?

Oder etwas Komisches, das unversehens ins Tragische kippt?

Oder wollen Sie einfach kurz mal sagen, was Sie gerne sehen wollen?

Sind Sie an Erkenntnissen interessiert? Wollen Sie erschüttert werden?

Oder sind Sie hier, weil Sie sich ein Abonnement gekauft haben, da Sie mit Ihrem inneren Schweinehund auf vertrautem Fuße stehen und wissen, dass Sie sich dadurch zwingen können, öfters mal das Haus zu verlassen?“

Wie auch immer. Wir sehen uns morgen bei der Uraufführung. Jetzt erstmal noch die Generalprobe wuppen. Während einige schon längst in der Maske waren oder sitzen und gleich das Einfechten/-singen/-tanzen beginnt, grüßt noch aus dem Dramaturgiebüro Euer
Sascha

Presse und Radio

Mittwoch, 14. März 2012

Während in den letzten Tagen eine Hauptprobe die nächste jagte, erschienen die ersten Vorankündigungen in Presse und WDR Radio. Lest und hört selbst:

Spielwütige treffen auf Star-Autor (Vorbericht von Tom Thelen in der WAZ und auf Der Westen)

Ein Leben für die Bühne (Vorbericht von Stefan Keim in WDR 3 Mosaik)
Als allererstes ist darin übrigens
Sybille zu hören, unsere Souffleuse. Und zwar nicht, weil André seinen Text vergessen hätte, sondern weil er wegen Stimmbandentzündung tagelang nicht sprechen konnte bzw. durfte. Jetzt spricht er wieder… noch mit Mikroport, drückt die Daumen, dass seine Stimme pünktlich Freitag wieder da ist! Solche Dramen schreibt nur das Leben… Und: Julia heißt überhaupt nicht Lorenz, sondern Ludwig!

Ansonsten heute hausöffentliche zweite Hauptprobe am Vormittag gemeistert, viele jetzt schon begeisterte und für den letzten Spurt hilfreiche Rückmeldungen bekommen, morgen vormittag noch eine „normale“ Fummelprobe, abends die Generalprobe und Freitag ist es soweit. Ich hoffe, alle nutzen den freien Abend zum Kraft tanken, gefeiert wird übermorgen!

Bis dann,
Sascha

Hallo Welt – Hallo „Spiel des Lebens“

Samstag, 10. Dezember 2011

Hallo, Ich bin Bernhard. Als ich heute Nachmittag die Kantine des Schauspielhauses Bochum verließ verabschiedete uns die Küchenfrau mit den Worten „Tschüss Kinder!“

Bühnen-Gang

Bühnen-Gang (Amanda, Joachim, Mechthild)

Warum?

Ich bin einer von zehn Schauspielstudenten, die im Rahmen ihres Studiums zusammen mit Lutz Hübner und Martina van Boxen ein Stück für das Schauspielhaus entwickeln, und heute war unser fünftes Treffen um Material zu Sammeln.

In drei Workshops sammeln wir die Grundlage für unsere Proben Anfang nächstes Jahr. Aber was sollte man für ein Stück das sich „Spiel des Lebens“ nennt denn sammeln?  Wie fängt man so etwas an?  Was will denn der Zuschauer sehen? Was macht eigentlich ein gutes Theaterstück aus? UND Was wollte ICH eigentlich schon immer mal im Theater machen?

Der Text aus dem Programmheft, den Sascha Kölzow, unser Dramaturg, schon gepostet hat, gibt einen guten Eindruck  von dem, was uns in unserem Stück interessiert.

In drei Workshop-Wochenenden habe wir uns nun mit jeweils einem 30 Minuten Happen unseres Stückes beschäftigt: Was gestaltet die Biographie eines Menschen so, dass er Schauspieler werden will und es dann auch noch schafft an einer Staatlichen Schule angenommen zu werden? Was sind die Formen und Geschichten, mit denen wir heute auf Bühnen konfrontiert werden? Welche Geschichten können wir in 90 Minuten einem Publikum erzählen? Das waren ein paar der Fragen, mit denen wir uns auf den letzten zwei Workshops im Juni und September beschäftigt haben.

Dieses Wochenende fragen wir uns, was unseren Biographien noch bevorstehen mag. Was werden wir erreichen, was wird uns missglücken, wie werden wir Scheitern. Wer von uns wird in 30 Jahren noch Schauspieler sein. Wer wird berühmt, wer glücklich? Diesmal standen Themen an, die ich immer nur von meiner Sicht als Beginner betrachtet hatte, aber durch Lutz nun aus der Sicht dessen höre, der all das schon hinter sich hat.

Für mich ist das wirklich mit der interessanteste Workshop bisher. Lutz der selbst als Schauspielstudent anfing, erzählt uns zu Beginn des Workshops, dass aus seiner damaligen Klasse nur noch einer Schauspieler ist. Für den Beginn der Workshops hat Lutz jedes mal eine kleine Inspiration vorbereitet. Texte  und Gedanken, die er zu dem Thema entwickelt hat und Zitate, die er für passend hält.

Er ließt uns z.B. einen kleinen Auszug aus seinem Stück „Dramoletti“ vor. Von Schauspielstudenten, die jetzt stattdessen Bioläden oder Bars betreiben. Von denen die ganz gut im Geschäft waren, aber nun doch eher auf dem trockenen sitzen. Und denen die immer noch „saufen wie ein Eimer“. Er gesteht uns dann, dass einige der Geschichten an die Leben seiner ehemaligen Studienkollegen oder anderen Menschen, die er traf angelehnt sind.

Für mich als naiver Neueinsteiger hört sich das ziemlich deprimierend an. Was wird tatsächlich aus meinen Ziel Theater zu spielen, berühmt vielleicht sogar reich zu werden. Wird er gelingen oder spielt das Leben nicht mit und am Ende versauert man als mittelmäßiger Darstellen unkreativ und unkündbar an nem kleinen Stadttheater?

Vielleicht sollte ich doch Aikido-Lehrer werden? Wir werden sehen. Morgen erfahren wir mehr.

Wer morgen beim letzten Workshop-Tag live™ dabei sein will, der folgt ab 10 Uhr einfach @BrutusD auf  Twitter

bis morgen, Bernhard

Aikido-Bernhard

Aikido-Bernhard

Mehr Jeans im Theater!

Samstag, 10. Dezember 2011

ein Interview, geführt im letzten Frühling, Erstkontakt zwischen Dramaturg und „der Klasse“ und gleich mitten rein in unser Thema:

BOROPA - Spielzeitmagazin 2011/12

BOROPA - Spielzeitmagazin 2011/12


Frühlingsanfang. Eine kleine Garten-Idylle zwischen Mietskasernen. Einige Schauspielstudierende nutzen die ersten Sonnenstrahlen, um die Grillsaison zu eröffnen und nach einem arbeitsintensiven Projekt durchzuatmen. Ein Gespräch über Schauspielerei mit Damir Avdic und Lisa Förster.

Was hat euch zum Schauspielstudium an die Folkwang-Uni verschlagen?

Lisa: Ich hatte einfach diese fluxe Idee, Schauspielerin zu werden. Ich fand das faszinierend. Aber bis zum Abi wusste ich nicht einmal, dass es Schauspielschulen gibt. Ich bin völlig ahnungslos zu den Vorsprechen gegangen. An der Folkwang- Schule habe ich mich gleich wohl gefühlt und wie eine Verrückte gekämpft, um aufgenommen zu werden. Das war toll, man ist echt durch die Hölle gegangen. Ich hatte keine Ahnung, wie das geht, sondern habe einfach gezeigt, wie ich denke, dass es sein könnte. Das kam offenbar gut an. Als es dann geklappt hat, wusste ich erstmal überhaupt nicht, was mich erwartet.

Damir: Ich habe eigentlich nie den Wunsch gehabt, Theater zu spielen. Aber ich stand schon mit neun im Zirkus auf der Bühne und habe gezaubert. Ich war hier in Bochum auf der Hauptschule und kam über „Hauptschule in Bewegung“ zum Jungen Schauspielhaus. Ich war in der Mediengruppe – damals habe ich mich noch gar nicht getraut selbst auf der Bühne zu stehen. Aber dann habe ich gemerkt, dass das ziemlich viel Spaß macht. Als dann auf einmal alle von Schauspielschulen erzählt haben, dachte ich, das könnte mir helfen, weil ich Zauberer werden wollte. Bei den Vorsprechen hatten die anderen Bewerber immer einen riesigen Druck. Ich habe das gar nicht so wichtig genommen. Aber irgendwas in mir sagte „Ja“. Es ist immer noch ein Rätsel für mich, warum ich das mache. Aber ich merke: Es gibt mir viel, weil ich ganz viel geben kann.

Warum wollt ihr Schauspieler werden? Was macht den Beruf aus?

Damir: Das ist ein Beruf wie eine Achterbahnfahrt. Das fasziniert mich. Du hast riesig Schiss davor, aber es macht so viel Spaß. Wenn ich morgens sehe, wie Leute an der Theaterkasse stehen, wenn ich merke, dass wir ihnen etwas schenken können, sie manchmal sogar glücklich machen – das ist wunderschön! Deswegen mache ich es, für die Zuschauer. Ohne sie gäb’s das Theater nicht.

Lisa: Das stimmt. Wenn man merkt, dass man Spannung erzeugen kann auf der Bühne, dass ein ganzer Saal voller Menschen auf einmal bei dir ist – das finde ich super. Die Bühne ist ein magischer Ort, da ist ganz viel Wahrhaftigkeit. Wo man sich sonst gerne herauswindet, auf der Bühne kommt man nicht mehr drumrum. Das ist das Schöne.

Wollt ihr berühmt werden?

Lisa: Ich denke da gerade nicht dran. Ich möchte in diesem Beruf so gut wie möglich werden, nicht so berühmt wie möglich.

Damir: Also ich will überhaupt nicht berühmt werden. Ich will einfach, dass das Theater als Ganzes die Leute packt. Für mich ist Theater wie ein Körper: wenn nur das Herz da ist, bringt das überhaupt nichts. Der ganze Körper muss funktionieren.

Gibt es auch Momente, in denen man verzweifelt?

Lisa: Ja. Gerade nachdem man einen entscheidenden Schritt nach vorne gegangen ist, fällt man oft gefühlte sieben Schritte zurück. Das Empfinden ist in solchen Momenten sehr absolut. Aber das gehört auch dazu: richtig an sich zweifeln und dann die Kraft besitzen weiter zu machen.

Damir: Das ist ein sehr gefährlicher Beruf. Daran kann man auch kaputt gehen. Du musst es 100 Prozent wollen – es reicht nicht, dass es dir ganz gut gefällt, du brauchst die Bereitschaft zu bluten! Und es ist natürlich auch deswegen hart, weil man uns nicht braucht. Man braucht keine Schauspieler. Mein Vater kann auch leben, ohne dass er je ein Theater besucht hat.

Trotzdem habt ihr euch für die Schauspielerei entschieden. Was ist so faszinierend am Theater?

Damir: Ich finde es toll, dass man einfach alle Emotionen herbeirufen kann. Es ist eben nicht nur Unterhaltung. Leute weinen, lachen, kriegen Angst, stehen sogar auf, weil sie konfrontiert werden mit Sachen, die sie nicht kennen oder nicht kennen lernen wollen.

Oder die sie ganz genau kennen…

Lisa: Eben! Man konfrontiert die Leute mit Dingen, denen sie vielleicht im Leben ausweichen. Und vielleicht regt das an und inspiriert die Leute. Leider besteht das Publikum oft nur aus sehr kultivierten Menschen. Ich würde mir wünschen, dass man es schafft, auch andere Menschen ins Theater zu bringen – gerade die jungen, denen es fremd ist.

Damir: Oft sagen Leute, sie gehen da nicht hin, weil sie nicht die richtigen Klamotten dafür haben! Da sage ich ganz klar: Mehr Jeans im Theater! Ich will, dass die Sicht aufs Theater sich ändert. Dafür stehe ich auch auf der Bühne.

Lisa: Ja! Da habe ich die Hoffnung, dass wir als junge Schauspieler Zugang zu diesen jungen Menschen kriegen können. Dass man nicht irgendwelche alten Dinge versucht aufzubacken, sondern was Neues schafft, gemeinsam mit dem Publikum.

Warum hat die Welt genau auf euch gewartet?

Lisa: Weil wir jung sind, weil wir ganz viel Energie mitbringen und die Kraft, etwas zu verändern.

Damir: Die Welt hat gar nicht auf uns gewartet.

Interview: Sascha Kölzow
erschienen in BOROPA, Spielzeitmagazin 2011/12, Schauspielhaus Bochum, S. 136/37 (print) bzw. S. 138/39 (online)

Workshop 3 läuft

Samstag, 10. Dezember 2011

Workshop 3

Seit 2 Stunden arbeiten wir wieder. Der dritte von 3 Workshops vor Probenbeginn. Materialsammlung, Improvisation. Theatrale Recherche quasi. Stay tuned, Impressionen gibt es zwischendurch und/oder in Rückblicken hier. Bis später!

Beim ersten Workshop vor fast einem halben Jahr sah es übrigens so aus:

Der erste Workshop im Juli 2011

Wie alles begann: Beim erste Workshop im Juli 2011 (Foto: Bernhard Schmitt-Hackenberg)

von links: Lutz Hübner (Autor), Martina van Boxen (Regie), Anna Haas (Dramaturgie)

Was ist SPIEL DES LEBENS?

Freitag, 9. Dezember 2011

SPIEL DES LEBENS

Willkommen! Für einen groben Überblick, was das sein soll, so ein „Spiel des Lebens“… so stehts im Spielplan:

SPIEL DES LEBENS
Ein Projekt von Lutz Hübner und Martina van Boxen mit dem 3. Jahrgang Schauspiel der Folkwang Universität der Künste
Uraufführung: 16. März 2012, Kammerspiele
Schauspielhaus Bochum

Die Aufnahmeprüfung ist geschafft – und nicht erst seit gestern. Damir, Joachim, Lisa, Mechtild, Amanda, Zora, Julia, Charles, André und Bernhard gehen ins dritte Jahr ihrer Schauspiel-Ausbildung an der Folkwang Universität der Künste. Mit welchen Träumen und Erwartungen haben sie sich damals an der Schauspielschule beworben? Wie blicken sie jetzt auf den nächsten Vorsprech-Marathon, der ihnen bevorsteht, wenn sie nach der Ausbildung auf die Jagd nach dem ersten Engagement gehen? Zehn junge Menschen voller Enthusiasmus, Fantasie und Visionen, auf die bis jetzt jedoch keiner gewartet hat. Sie wollen alles geben, doch wer will sie haben? Wie gelingt die perfekte Performance, die sie nach vorne bringt? Oder sind sie schon mitten drin in der Show ihres Lebens? Der Autor Lutz Hübner und die Regisseurin Martina van Boxen, beide selbst ausgebildete Schauspieler, tauchen in die Welt dieses Folkwang-Jahrgangs ein und entwickeln gemeinsam mit den Studierenden ein neues Stück. Es geht um zehn junge Menschen an einer Schnittstelle. Ausgangspunkt sind die realen Erlebnisse und Geschichten der Schauspiel-Stars von morgen, doch am Ende werden wir vielleicht nicht so genau wissen, ob sie uns nicht nur verdammt gut etwas vorspielen. Denn was ist schon „echt“ in diesem Beruf? Hat Oscar Wilde recht, wenn er sagt: „Ich liebe es Theater zu spielen. Es ist soviel realistischer als das Leben“?

Mit: Damir Avdic, Joachim Foerster, Lisa Förster, Mechthild Grabner, Amanda da Gloria, Zora Klostermann, Julia Ludwig, Charles Morillon, André Rohde, Bernhard Schmitt-Hackenberg

Regie: Martina van Boxen
Autor: Lutz Hübner
Bühne: Michael Habelitz
Kostüme: Cathleen Kaschperk
Musik: Torsten Kindermann
Dramaturgie: Anna Haas, Sascha Kölzow

In Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste