Artikel-Schlagworte: „Signed sealed delivered“

Spezialeffekte, Dreharbeiten und ein „Kinobesuch“ der etwas anderen Art!

Montag, 6. Juni 2011

Shoot me – Signed, sealed and delivered

Die gute Stimmung der Gäste im Foyer des Tanzquartiers hat mir bereits einen positiven Eindruck vermittelt. Das Publikum kommt herein und es geht auch schon los! Die Künstler Luke Baio und Dominik Grünbühel beginnen bereits mit der Vorstellung.

Anfangs ist mir nicht klar gewesen, wann es endlich losgeht, ich habe ernsthaft gedacht, dass noch einige technische Proben durchgeführt werden, aber nach ein paar Minuten war klar: das alles gehört bereits dazu. Es war pures Entertainment und ich muss leider sagen, jeder, der es nicht gesehen hat, hat wirklich Etwas verpasst. Denn die zwei Tänzer arbeiten mit Musik- und Lichttechnikern zusammen. Schwarz und weiß sind die Farben der Show. Die Künstler erstellen aus Musik, Performance, Kostümen und Licht ein wahres Meisterwerk. Der Zuschauer wird auch oftmals in die Arbeit miteinbezogen. Luke Baio und Dominik Grünbühel ziehen sich zahlreiche Male um, sind für das „Bühnenbild“ zuständig und bedienen die Kamera, mit welcher sie einzelne Szene aufnehmen. Es stellt sich heraus, dass am Ende der „Dreharbeiten“ ein Kurzfilm gezeigt wird – mit altmodischem Kinosofa, auf welchem es sich die Tänzer bequem machen und Popcorn für alle. Während der Präsentation gibt es eine Live-Gesangseinlage mit Gitarrenbegleitung der Tänzer von „Black Or White“. Bei Popcorn und guter Musik im Hintergrund entsteht ein einzigartiges Kinoerlebnis des heutigen Zeitalters.

Musik und Spezialeffekte

Schon sehr früh ist mir die extravagante und spezielle Musik aufgefallen. Wobei ich sagen will, dass ich mit diesen Adjektiven die Genialität der Musik betonen möchte. Es sind die einfachen Schluck- oder Atemgeräusche, welche der Performance das gewisse Etwas verliehen haben. Die Musik ist von Mathias Koch und Herbert Michael Kopitar live produziert und gespielt worden. Mit diversem Equipment, das die zwei Musikkünstler zur Hand hatten. Es war einfach „outstanding“ und ich hoffe sehr, dass eine CD aufgenommen wird, denn diese würde ich mir auf jeden Fall zulegen.

Eine DVD für jeden zum Mitnehmen gab es auch. Diese Idee finde ich phänomenal, da sie mich immer wieder daran erinnern wird, wie toll diese Vorstellung gewesen ist.

Durch die schwarz-weißen Kostüme und Kulissen wirkt es im Film oftmals als würden die Künstler schweben. Mit vielen kleinen Tricks zeigen sie, wie ein Film entstehen kann. Außerdem setzten sie mit “Shoot Me” einen wichtigen Beitrag zu Kommunikation und Intergration – schon allein durch die Farben und die Gesangseinlage.

Die Künstler und Mitarbeiter, die bei „Shoot Me“ mitgewirkt haben, würde ich im Auge behalten, denn ich bin mir sicher, dass in Zukunft noch viele ebenso atemberaubende Shows folgen werden. Also Augen und Ohren offen halten!

Stella Whitney Fuhs