Thema des Monats Juni 2011

Die anderen haben auch Ideen, die warten nicht auf deine

 

Interview mit dem Theaterautor und Regisseur Kristo Šagor im Rahmen des Patenprojekts ‚TAtSch‘ TheaterAutoren treffen Schule
 
Wie kamst du zum Schreiben?
 
Ich würde sogar umgekehrt sagen, das Schreiben ist zu mir gekommen. Ich habe meine allerersten Gehversuche gemacht, als ich weder eigene Ideen hatte noch genug diszipliniert war. Ich hab meine Mutter mit acht oder neun gebeten, eine Hörspielkassette für mich abzuschreiben, handschriftlich, und hab dann immer Start – rückwärts – Start – rückwärts – Start – rückwärts gespuhlt. Das heißt, ich hatte weder die Fantasie, selber Figuren oder Dialoge oder Situationen zu erfinden, noch hatte ich Lust einen Stift in die Hand zu nehmen und es selber zu schreiben (lacht). Als Grundschüler habe ich eigentlich relativ wenig gelesen, richtig damit angefangen habe ich erst in der Pubertät, glaube ich. Nach und nach kamen die Textsorten zu mir, also ich habe irgendwie dann aus dem Nichts heraus tatsächlich mein erstes Theaterstück geschrieben, das heute natürlich, rückwärts betrachtet, nicht so gut ist. Dann habe ich Kurzgeschichten geschrieben, Gedichte, Lieder, und angefangen, ein bisschen journalistisch zu arbeiten für die Lübecker Nachrichten, die hatten eine wöchentliche Jugendseite, „Jugendliche schreiben für Jugendliche“. Die Theaterstücke sind das, was übrig geblieben ist.
 
Also schreibst du nur noch Theaterstücke?
 
Ja, genau. Ab und zu hab ich dann wieder Lust und schreib mal einen kurzen Prosatext oder denke „Ach, du müsstest auch mal ein Drehbuch schreiben“, „Ach, du müsstest auch mal 'ne Erzählung schreiben oder einen Roman“, aber irgendwie passiert das einfach nicht. Wenn ich schreibe, sind es eigentlich immer Theaterstücke.
 
Kristo Šagor und ein Schüler
 
Und einmal einen Roman zu schreiben, so einen riesen Bestseller-Erfolg, reizt dich nicht?
 
Puh, ja, natürlich ist man als Autor auch so ein kleines Wirtschaftsunternehmen und denkt dann auch mal an die Bezahlung, und dann hat man lustige Träume, man wär Henning Mankell und könnte sich Wallander ausdenken und dann eine Krimiserie schreiben, die in 100 Sprachen, in 100 Ländern übersetzt wird. Also vom künstlerischen Sich-Selbst-Definieren ist es mir eigentlich am wichtigsten, Sachen und Texte zu schreiben, die ich gut finde, hinter denen ich stehe, und dann hätte ich auch Lust, mich mal wieder an Prosa zu setzen. Als Jugendlicher habe ich ganz viele Romananfänge geschrieben und es gibt einen, der ist auf Seite 118 erst abgebrochen, und ich rede hier wirklich von einer DIN A 4 Seite, einzeilig, komplett vollgeschrieben. Wenn ich das jetzt mal wieder lesen würde, würde ich die Krise kriegen. Aber es würde mich schon reizen, im formalen Sinne mal wieder was Neues auszuprobieren. Aber ich fühl mich im Theater auch wohl und zu Hause.
 
Welche Themen greifst du am liebsten auf? Womit befasst du dich am liebsten?
 
Weiß ich gar nicht, ob ich das so als Themen zusammenfassen kann. Also ich hab ex negativo gemerkt, als ich das erste Mal ein Kinderstück geschrieben habe und die Vorgabe war, das soll für Kinder ab 10 sein, dass ich mich irgendwie beschnitten fühlte. Ich merkte, mir fehlt was. Und da hab ich gemerkt, dass tatsächlich Gewalt und Sexualität eine große Rolle spielen in meinem Schreiben, und das geht halt für Kinder ab acht nicht. Ich habe mich dann gefragt: „Was kannst du denn jetzt noch schreiben?“. Das wurde dann ein spirituelles Stück, das aber auch die Vorgabe, also die Suche nach sozusagen Gott erfüllt, und insofern glaube ich schon, dass das immer heutige Figuren sind, die ihre Probleme hier und jetzt verwalten. Es sind meistens Leute, die ein bisschen extremer drauf sind, die eine hat Bulimie, die anderen sind in einer SM-Beziehung, aber dann gibt es auch ganz brave Sachen, wo es einfach um das Funktionieren einer Patchwork-Familie geht oder um das Altern in Würde oder sowas.
 
Und selber gespielt in einem Theaterstück … ?
 
Ich hab das letzte Mal auf der Bühne gestanden mit 23, da hab ich kurzfristig eine Rolle übernommen. Da hatte ich gerade ein Stück fertig, das war auch das, mit dem ich später den Verlag fand, „Dreier ohne Simone“. Da sitzen drei Jungs vor der Tür des Direktorenzimmers und werden alle verdächtigt, Simone vergewaltigt zu haben. Einer der drei Mitstudenten, der ist relativ kurzfristig abgesprungen, und dann bat mich die Leiterin dieses städtischen Theaters „Komm, übernimm du die Figur und ich inszenier's zu Ende“. Das kam dann ganz anders, ich stand sowohl auf der Bühne und habe es auch noch zu Ende inszeniert, was keine so gute Idee war, weil meine Figur dadurch am schlechtesten inszeniert war. Es gab eben keinen, der von oben auf mich draufgeschaut hat. Das war das letzte Mal, dass ich auf der Bühne stand. Manchmal reizt es mich, aber nicht wirklich. Erstens bin ich zu faul, um den Text auswendig zu lernen, zweitens habe ich Lampenfieber, und außerdem hätte ich auch Schwierigkeiten mich einem Regisseur unterzuordnen. Ich glaube, ich wäre ein anstrengender Schauspieler.
 
Aber dann klappt das trotzdem auch mit den Stücken? Ich meine, du sagst jetzt Lampenfieber, aber du stehst ja jetzt trotzdem in der Öffentlichkeit …
 
Das ist ganz was anderes. Du musst auswendiggelernten Text in Präzisionstiming mit anderen Schauspielern aufführen, die sich auf dich verlassen, Requisiten von A nach B bewegen, Kostüme wechseln, Text sagen vorne. Vielleicht sitzt ein Publikum drin, dass du nicht richtig siehst, weil du nicht richtig hingucken kannst, weil es zu hell ist oder die Spielverabredung ist, man guckt nicht raus ins Publikum, also das ist eine ganz andere Geschichte. Klar bist du als Autor aufgeregt vor einer Premiere und sagst „Hoffentlich klappt alles“, aber wahrscheinlich hast du schon die zweite Hauptprobe gesehen und die war gut oder schlecht, und du weißt in etwa, was du zu erwarten hast.
 
rechte Seite von links nach rechts: Tatjana Ustinkow, Leonie Ranly, Lisa Gassmann, Alexandra Kessler
 
Und hast du dich jemals irgendwie auf den Schlips getreten gefühlt, weil irgendein Regisseur was gemacht hat, was du nicht gut fandest?
 
Ja, es gab richtig schlechte Inszenierungen einiger meiner Stücke (lacht). Es gab mal eine Inszenierung, wo der Regisseur dann auch später zugegeben hatte, dass er das Stück eigentlich doof fand. Das Theater wollte mit ihm arbeiten und das Theater wollte mein Stück, und dann haben sie halt ein Paket geschnürt aus beidem, das nicht aufging. Und er hatte dann wiederum nicht den Mut zu sagen „Sorry, das Stück find ich so blöd, das mach ich nicht“, wahrscheinlich – das unterstelle ich – aus wirtschaftlichen Erwägungen, denn dann hätte er vielleicht den Auftrag nicht gekriegt, weil sie das Stück wichtiger finden als ihn, und das Risiko wollte er offenbar nicht eingehen und hat dann die Struktur des Stückes so eklatant beschädigt, dass der ganze Abend banal wurde. Das war auch wieder dieses Stück „Dreier ohne Simone“. Darin gibt es Zweierszenen und Dreierszenen, wo sie sich ping-pong-artig die Bälle zuschmeißen, die Repliken recht kurz sind und man wirklich auch mal junge Menschen handeln sieht, das hat ein gewisses Tempo. Und dann gibt es drei Monologe, wo jede Figur eine Seite lang ganz intim sozusagen erzählt aus dem eigenen Bedürfnis heraus und aus dem ersten Erwachen von Liebe, Sexualität, Freundschaft und so weiter. Der Regisseur hatte die großartige Idee, die Monologe alle in eine Szene zusammenzuschmeißen und daraus eine weitere Streitszene zu machen, was einfach die bescheuertste Idee ist, weil man dem Stück damit ein Fundament wegnimmst.
 
Wie meinst du das genau?
 
Wenn ich drei Figuren immer zusehe, wie die gegeneinander fighten und sich verhalten und der eine sagt dem anderen „Du bist ein Arschloch“ und der andere sagt dem einen „Du bist ein Arschloch“, wenn also Vulgärsprache zum Einsatz kommt, und  immer mit heißer Nadel gegeneinander angegangen wird, ist es ganz wichtig für die Komplexität der Figuren und für die Komplexität des Stückes, dass ich ein Gegengewicht habe und dem Arschloch mal dabei zusehen kann, wie er eigentlich ein total sensibles Häschen ist und dem Sympathischsten dabei zugucken kann, wie der irgendwie seine Reise gemacht hat, von der ich im Stück nichts erfahre. Wenn ich dieses Gegengewicht flachbügele und zu einer weiteren Streitszene mache, dann wird das Stück unterkomplex. Und das war so ein Moment, wo es total frustrierend war im Theater zu sitzen. Ich wäre nach der Premiere beinahe verschwunden, ohne mit dem Regisseur zu reden.
 
Wann schreibst du – nachts, tags … ?
 
Nachts, ja, nachts am besten. Ich würde mir wünschen, es klappt auch tagsüber, einfach weil es ungesund ist nachts. Dann schlaf ich wieder dreizehn Stunden am Stück, bin total erschlagen, aber, nach wie vor, ich schreibe nachts am besten, weil ich da am meisten Ruhe habe. Mein Vater kommt von einer kleinen Insel in Kroatien, ich fahr eigentlich jeden Sommer oder Herbst drei bis fünf Wochen dorthin, da bin ich nicht so gestört durch Internet oder Telefon. In Kroatien kann ich am Telefon sagen – weil ich schaffe es nicht nicht ranzugehen – „Nee, sorry, ich bin im Ausland, ist zu teuer, ruf mich ein andermal an, tschüss“ Schreiben ist schon ein einsamer, antisozialer, beknackter Prozess. Es ist sozusagen immer besser mit jemandem zu kuscheln oder zu knutschen oder zu quatschen, als zu sagen „Nein, nein, ich schreib jetzt meine tolle Kunstkacke“. Also es ist ein Ort, an dem man sich gegen viele schönere Sachen entscheidet. (Stille, er schaut in die Runde, lacht) Ach so, dann werden wir doch keine Autoren!
 
Wenn ich mal von mir ausgehe, ich schaffe es irgendwie nicht, diszipliniert zu sein nach dem Prinzip: „Ich setze mich hin, ich schreibe das, und wenn es fertig ist, stehe ich wieder auf“. Das schaff ich einfach nicht.
 
Du hast ja auch noch die Schule zu bewältigen. Also du musst dir im Grunde wirklich deine Sommerferien schnappen. Dir sagen: „Sechs Wochen lang, da mach ich mal eine Woche gar nichts, aber drei Wochen verwende ich wirklich auf Projekt X, diese drei Wochen, die gebe ich in diesen Text rein. Mal gucken, was draus wird, vielleicht wird er nicht fertig, vielleicht wird er nicht gut, aber ich probier es zumindest mal.“
 
Würdest du es ausschließen, einen alten Text – du hast uns ja erzählt mit den Romananfängen, die nie beendet wurden – würdest du dich trauen da nochmal weiterzuschreiben nach so vielen Jahren?
 
Also die Sachen finde ich heute auch nicht mehr spannend. Es gibt einen Text, den hab ich zehn Jahre später nochmal gelesen und ich hab so gelacht, das war so rührend, dieser kleine Elfjährige, der glaubte, er schreibt ein Drehbuch und in Wirklichkeit war es eine Krimikurzgeschichte mit Inhaltsfehlern in einer Frequenz und Größenordnung, die nicht zu fassen ist. Ich hatte schon viel Agatha Christie zur Kenntnis genommen, ich wusste, das ist toll, wenn die an einem geschlossenen Ort sind, aber irgendwie bekam ich es in meiner Konstruktion nicht hin, und plötzlich sagt dann der Kommissar: „So, wir übernachten jetzt alle zusammen im Keller, damit keiner mehr umgebracht wird!“ (lacht) So, als würdest du beim besten Freund übernachten. Also das ist total süß und total beknackt, und es würde jetzt nicht viel Sinn machen, zu sagen, ich nehm diesen Text und mache davon eine neue Version. Es gibt ein paar andere Sachen, die sind nicht, wie ich das gerade erzähle, 24 Jahre her, sondern vielleicht 10 Jahre, an denen würde ich gerne nochmal weiterschreiben. Also, das ist nicht ausgeschlossen, alte Sachen.
 
Weißt du dann von Anfang an, wie ein Stück werden soll oder ist es so, dass du los schreibst und in der Mitte denkst „Nee, das ist scheiße, das mach ich jetzt genau andersrum weiter“?
 
Die meisten Stücke, die jetzt beim Verlag liegen, für die gilt letzteres. Ich habe die geplant, ich habe die gebaut und eine genaue Vorstellung davon. Ich schreibe ein Exposee, das ist so und so lang, ich weiß von Anfang an, was das Ende ist. Vielleicht ein Satz, den ich vergessen hab zu sagen, das wichtigste ist, dass ihr das Ende wisst, weil dann wisst ihr, wo ihr hinschreiben wollt. Dann habt ihr ein Ziel. Und dann kann es sein, dass ihr zwei Seiten vor dem Ende merkt „Nee, das ändere ich nochmal“. Ich glaube, das ist auch ein Trick als Künstler, ob das jetzt Autoren oder Schauspieler oder noch andere Kunstberufe sind, wenn du es schaffst, dich selber immer wieder vor ganz neue Aufgaben zu stellen.
 
 
Du steckst mitten im Studium, mitten im Beruf – wie stressig ist das? Du engagierst dich ja auch in Jugendprojekten.
 
Das Studium steht sehr hinten an, jahrelang lag es total auf Eis, jetzt ist halt so ein Punkt, wo ich denke, wenn ich es jetzt nicht mache, mache ich es nie. Insofern ja, es stresst. Das Krasseste war vor anderthalb Jahren, als ich in einer durchaus vollen Spielzeit mit mehreren Stückarbeiten und mehreren Regiearbeiten irgendwann im November und Dezember vier Prüfungen durchgekloppt habe. Es war schon hart, wo auch der Körper und die Psyche Stopp! sagen aber NEIN, du musst deine Prüfungen machen. Und dann besteht die Pause darin, ausnahmsweise mal keine Probe zu leiten und kein Theaterstück zu planen und zu schreiben, sondern für eine Prüfung zu lernen. Und das ist dann auch eine Form von Abwechslung, die Spaß macht, aber es ist halt keine Pause. Insofern freue ich mich, wenn alles so klappt, wie ich es mir vorstelle, auf den nächsten Sommer, wenn die Magisterarbeit fertig ist und ich mich ein bisschen zurücknehmen kann. Das gibt es in meinem Leben sehr selten. Das Problem ist, dass du beim Theater Deadlines ein halbes Jahr bis anderthalb Jahre im Voraus verabredest, und dann freust du dich wie beknackt anderthalb Jahre darauf und wenn es soweit ist, bist du vielleicht gerade in einem ganz anderen Film. Während es manchmal umgekehrt ist und du gerade eine Freiphase hast, aber dir denkst „Oh Gott, jetzt müsst ich aber eigentlich unbedingt was inszenieren“. Stress ja, aber Spaß.
 
Nicht burnoutgefährdet?
 
Das will ich so nicht sagen. (lacht)
 
Woher nimmst du die Zeit, die ganzen Filme zu gucken und Bücher zu lesen?
 
Filme gucke ich viel weniger als früher, da habe ich gerade nicht so viel Lust drauf. Aber eine Ration zu konsumieren empfinde ich oft auch als Teil des Jobs, weil irgendwann geht das los, dass du dir Stücke anguckst, auf die du an dem Abend überhaupt keine Lust hast, aber du musst dir Schauspielerin X oder Bühnenbildner Y oder Raum Z angucken, damit du dann das entsprechende Gespräch führen kannst. Und da sitzt du dann und machst deine Pflicht und guckst dir die fünfte „Romeo und Julia“-Inszenierung an und hattest schon beim ersten Mal das Gefühl, dass das eigentlich ein nicht-inszenierbares Stück ist, ABER du guckst es dir zum fünften Mal an. Das ist der Moment, der manchmal zur Frustration führt. Freizeit ist für mich nicht Filme gucken, überhaupt nicht. Und inzwischen hab ich auch keine Lust mehr, Serien zu gucken. Bei Prosa ist es anders. Beim Lesen empfinde ich das als Freiheit, es ist umgekehrt immer so, dass ich das Gefühl habe, ich lese zu wenig. Ich glaube, als Künstler brauchst du auch eine gesunde Mixtur aus Aufnahme und Abgabe, also wenn du die ganze Zeit nur schreibst, verhungerst du irgendwann, du brauchst dann auch wieder Nahrung. Und Lesen empfinde ich als Nahrung.
 
Hast du nicht Angst, dass du aus Versehen mal eine Idee klaust oder so?
 
Also, ich glaube, wirklich neue Sachen sind unmöglich, es geht immer um die Verwaltung des Bekannten und das Zuspitzen, Anschärfen, Heute-Neu-Anwenden von altbekannten Sachen. Wenn man sich mal anguckt, wie viele Geschichten letztlich „Romeo und Julia“ sind, in hundertfacher Variation, zwei Leute dürfen aus irgendwelchen Gründen nicht zusammenkommen, da kann man eigentlich einpacken. Oder, gestern hab ich gesagt, „Rotkäppchen“ ist so eine Urstory. Aber du kannst das natürlich variieren und natürlich probiere ich, das so zu schreiben, dass ich sage „Das habe ich zu sagen“. Ein Plagiat ist nichts, wovor ich Angst habe. Es ist eher umgekehrt, dass ich manchmal denke „Ich hab so ne tolle Idee! Was ist, wenn mir die einer klaut“, aber das ist egomanischer Schwachsinn, denn die anderen haben auch ihre Ideen, die warten nicht auf deine.
 
Das Interview führten Tatjana Ustinkow, Stufe 1, Leonie Ranly, Stufe 12 und Lisa Gassmann, Stufe 12 der IGS Stromberg. Alle nahmen an der Schreibwerkstatt mit Kristo Šagor teil.
 

Fotos: Leonie Ranly


Drama in der Schule? Theatertexte im Deutschunterricht? Viele Schüler erinnern sich daran nur ungern.

 

Aber das muss nicht so sein! Dramen können Geschichten von heute erzählen, in einer Sprache, die wir alle sprechen und geschrieben von Personen, mit denen man sich über die Texte unterhalten kann. Die Beschäftigung mit einem Drama kann Spaß machen und den Schülern viel geben. Man muss nur wissen wie…

 

…und hier setzt das Patenprojektes ‚TAtSch – TheaterAutoren treffen Schule‘ an. Schulen haben die Möglichkeit, sich aus einer langen Liste eine Patenautorin, einen Patenautor auszuwählen und sich für ein Schuljahr zu verabreden.

 

Das Kinder- und Jugendtheaterzentrum in der Bundesrepublik Deutschland (www.kjtz.de) hat das Projekt 2009 ins Leben gerufen und seitdem haben zehn Schulen und Autoren daran teilgenommen. Im nächsten Schuljahr geht’s weiter. Interesse? Auf www.textflug.de gibt es mehr Infos.