Thema des Monats November 2011

Von einem der Auszog, die Schauspielerei zu erlernen...

 (...und der sich nun fragt, warum ihm seine Seele nicht mehr gehört)

 

Ein subjektiver Bericht über das Studium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding, seine Mechanismen und seine Folgen in der Berufswelt und wie diese aussieht.

 

Von Dimitrij Schaad

 

Von keinem Beruf in Film und Theater wird mehr geschrieben als von dem des Schauspielers. Kein Beruf der Märkte Bühne, Kino, Fernsehen, und Hörbuch/funk übt eine solch breite Anziehungskraft aus. Und ich glaube, dass nur wenige Berufe (weltweit!) in ihrer praktizierten Realität so viel trostloser, frustrierender und vernichtender sind als sie es noch in der Wunschvorstellung waren. Von Märkten spreche ich übrigens bewusst, weil die finanzpolitische Organisation dieser Darstellungsformen mittlerweile praktisch jede Nische durchdringt und für viele dieser Frustrationen verantwortlich ist. Wenn man aber beschlossen hat einer zu werden, wie wird man es denn dann? (Und natürlich meine ich im Folgenden auch immer die KollegINNen, ohne es jedesmal betonen zu müssen.)

 

Die Entscheidung

 

Wenn man sich entscheidet Schauspieler zu werden, gibt es zwei Wege: Mit oder ohne Ausbildung. Von denen, die ohne jedes formale Training Schauspieler geworden sind, kann ich nicht sprechen. Davon, dass manche von ihnen sogar voller Stolz auf die Ausbildung schimpfen, die sie nie hatten, noch weniger. Ich halte Handwerk für das Wichtigste an diesem Beruf. Wenn man es also ähnlich sieht, meldet man sich zur Aufnahmeprüfung an einer von knapp zwanzig staatlichen Schulen im deutschsprachigen Raum an und bekommt daraufhin einen Vorsprechtermin.
Ein Musiker muss ein Instrument spielen können, wenn er an einer Musikschule genommen werden will. Was muss eigentlich ein Schauspieler können?

 

Dimitrij Schaad (links) in "Dogville" an der Bayerischen Theaterakademie.
Foto: Hilda Lobinger

 

Die Schwellenhüter

 

Am ersten Tag des Vorsprechens - es gibt insgesamt drei und es war meine erste Berührung mit dem Karussell - findet man sich in einer illustren Gesellschaft. Insgesamt werden aus mehreren hundert Bewerbern etwa zehn für einen Jahrgang aufgenommen, und so können viele bisher erfolglose Wiederholungstäter (manche haben ihr 25 Mal!) dem unerfahrenen Debütanten mit hauchdünnem Halbwissen von den unterschiedlichen Schulen berichten, was ihre Profile sind, welcher Schauspieler wo war, was man können muss um an der oder Schule genommen zu werden und was die Prüfer in den letzten Vorsprechrunden bei ihnen für Fehler gemacht haben.


Eine Clint Eastwood Figur sagt in einem Film: „Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eins.“ Das ist eine Wahrheit über die Geschmäcklichkeit der Auswahl, die in der Theater- und Filmwelt für jeden Beteiligten in jedem Alter gilt. Aber dazu später. Von Billy Wilder kommt übrigens der Satz: „Preise sind wie Hämorrhoiden. Früher oder später bekommt sie jedes Arschloch.“ Auch das ist eine Wahrheit.


Und nun zurück zur Situation und der Frage: Zwei Prüfer sitzen vor mir, was muss ich können? Brüche spielen? Weinen auf Knopfdruck? Laut sprechen? Ich glaube, was man muss ist 1. etwas Grundsätzlicheres und 2. kein Muss. Man sollte etwas zu erzählen haben. Denn was gerne vergessen wird ist, dass die Ausbildung vor allem eine Auseinandersetzung mit mir als Mensch ist, ein Reifungsprozess des Charakters und die Menschen, die da als Prüfer hinter dem Tisch sitzen, werden vier Jahre ihrer Lebenszeit mit mir verbringen. Meist hat man Einzelunterricht, der sehr persönlich (manchmal auch zu privat) wird und da sollte man schon Lust darauf machen, näher kennen gelernt und gefordert zu werden.


In der zweiten Runde ist das gesamte Lehrerkollegium versammelt, es wird mit den Aspiranten gearbeitet, überprüft ob ihre Rollen nur gut choreografiert sind, oder ob sie auch schnell variieren, auf Ansagen reagieren können. In der dritten Runde stehen die Chancen auf die Aufnahme dann fast 50:50. Prüfungskomissionen aus den unterschiedlichen Bereichen tasten die Kandidaten in ihren sprachlichen, körperlichen, sängerischen, improvisatorischen und sonstigen Fähigkeiten ab, ein Interview vor dem Kollegium findet statt. Und nach ein paar Stunden dann am Späten Abend die Verkündigung der Namen mit nun folgenden Tränen, hysterischen Ausbrüchen der Freude und viel Alkohol.

 

Die Lehrjahre

 

Ein paar Monate später kommt man nun in dieser Konstellation zusammen. Weiß im Grunde nichts und ist besoffen von Freude und Energie. Die ersten Wochen und Monate sind fast endlos lang und überwältigend interessant. Intensives körperliches Training, Atemübungen, erste Schritte in der Ausbildung der Stimme, gegenseitige Massagen, Lektionen über Theatergeschichte und natürlich der Grundlagenunterricht Schauspiel - und das heißt absolute Basisarbeit: Wie komme ich in einen Raum? Wie spiele ich, dass ich auf meine Mutter warte? In wieviel Einzelteile muss der Vorgang zerlegt werden Hunger zu haben und gerade zu entdecken, dass man nur noch vergammeltes Fleisch hat? Unterricht von 8:45 Uhr bis 22:00 Uhr, viele Tränen, viele Gespräche und alles dreht sich nur um einen selbst. Insgesamt ist das das größte Geschenk, dass ich mir mit dem Studium gemacht habe, ich hatte das gute Recht mich mit mir, meinen Ängsten, Hoffnungen, Träumen, Besessenheiten, Perversionen und Abgründen zu beschäftigen, ohne Zwänge, geschützt. Damit, wie ich Schauspielerei sehe, wie ich werden möchte, und damit die Demut vor diesem Beruf zu lernen.

Dimitrij Schaad zu sehen in "Ein Sommernachtstraum" an der Bayerischen Theaterakademie.
Foto: Hilda Lobinger


Im zweiten Semester beginnen dann die ersten Szenenstudien, die (akademieinterne) Öffentlichkeit prallt auf die Arbeit. Mit Eigenarbeiten (der Student erarbeitet einen Monolog ohne einen Dozenten) enden die zwei Probesemester. Im zweiten Studienjahr geht das Körper- und Stimmtraining weiter, und im Schauspielunterricht erforscht man in sehr langsamen Schritten die unterschiedlichen Gestaltungsmöglichkeiten. Ich persönlich habe die ersten drei Wochen daran geprobt, wie man den Anfangssatz eines Monologs („Es ist kalt hier drin.“) spielen kann. Die unendlich lehrreiche Möglichkeit mich so lange mit einem Satz aufzuhalten, werde ich natürlich nie wieder bekommen (und hoffentlich auch nie wieder brauchen!). Anfang des dritten Semesters kommt dann die erste Produktion, erste Schritte innerhalb eines simuliert professionellen Rahmens.


Im Dritten Jahr fängt die Ablösung von der Schule langsam aber sicher an, die Technikunterrichte finden auf mehr oder weniger freiwilliger Basis statt, manche Studenten spielen in Regieprojekten, synchronisieren, werden vielleicht schon als Gast an ein Theater geholt, die einzig halbwegs verlässlichen Termine sind die vier Szenen und Monologzeigen. Das sind Arbeiten, die schon für das Vorsprechgepäck gemacht werden, sie sind zielgerichteter, und in der Rollenauswahl wird nicht mehr auf den experimentellen Lerneffekt einer Szene geschaut, sondern das Hauptaugenmerk liegt nun dabei „nach Typ“ zu besetzen, damit man es den späteren Theatermachern und Castern leichter macht, die Absolventen ganz tief in Besetzungsschubladen zu stecken.


Dieser Prozess ist streitbar und immer wieder begehren Studenten dagegen auf („Warum darf ich nicht mal das Gretchen spielen?!“), aber (leider) spiegelt er die Realität wider. Das Jahr geht damit weiter, dass ein einstündiges Stück für das Schauspielschultreffen erarbeitet wird und man sich nun auch der Konkurrenz aussetzt. Zwanzig staatliche Schulen, hunderte Studenten, und alle machen sie zeitgleich ihren Abschluss und obwohl die Atmosphäre sehr gelöst und gut ist, die meisten Angereisten freudvoll kollegial schauen, und trotz der vielen tollen Begegnungen (und bitte Augen auf, denn - so klein ist die Theaterwelt - man wird vielen wieder über den Weg laufen) ist die Erfahrung mitunter ein Wechselbad aus Beklemmung angesichts dieser Masse und arroganter Selbstschutzhybris. Mit einem beschwingten Sommertheater endet dann das dritte Jahr, bevor das vierte zu früh anfängt und es auf die Absolventenvorsprechen zugeht. Diese werden, je nach Schule, auch ZAV-Vorsprechen (das ist die Künstlervermittlung der Agentur für Arbeit), Diplomprüfung, oder Intendantenvorsprechen genannt, wobei der letzte Name irritierend ist, denn die Kollegen lassen lieber zu sich kommen, als sich vom Fleck zu bewegen (Ausnahmen gibt es allerdings). Der klassische Weg ist also, sich zu bewerben, von einem Theater angerufen zu werden, anzureisen und seine Monologe zu zeigen. Manche Studenten werden davor weggecastet, manche ergeben sich der Faulheit, Angst, oder Selbstsabotage. Die Ausbildung danach ist fast nur noch Formsache, denn da an der Akademie das Studium (noch) zum Wintersemester anfängt, hatte ich noch eineinhalb Semester vor der Diplomprüfung zu überbrücken. Ich hatte das ungeheure Glück, bereits Ende des dritten Jahres für ein Theater verpflichtet worden zu sein, mir blieb also die Existenzangst erspart. Das Diplom in Form einer sehr persönlichen Eigenarbeit war dann der letzte Befreiungsschubser.

 

Die Lehrjahre, Teil II

 

Ich habe zu sprechen, zu singen, mich zu bewegen gelernt, würde in präziser Kommunikation geschult, hatte einige Projekte und mit meiner Klasse über 100 Vorstellungen auf dem Buckel, ich habe jeden Professionellen nach den Mechanismen befragt so viel ich konnte und jedes Buch über Schauspielerei gelesen, das zu finden war. Theoretisch war ich nun also top gerüstet für die Theaterwelt. Praktisch war das Eintauchen in den Beruf allerdings trotzdem eine mittelmäßige Katastrophe.


Der größte Einbruch war, dass ich nicht mehr im Mittelpunkt stand. So banal es ist, war es nach der Rundumpuderung der Schule ein Lernprozess, dass ein Regisseur nicht mein Schauspielcoach ist. Und dass die Veräußerung meiner Gedanken über Rollen und das Stück mitunter hinderlicher sind, als ich mir je vorgestellt hätte. Der Job, den ein Schauspieler hat, ist, zu handeln, das ist das, worin er dem Rest überlegen bist. Seine Zeit ist die Bühnenzeit, sein Aufgabenbereich die Rolle spielerisch zu ergründen. Ich habe mir daraufhin schnell abgewöhnt mit einem Regisseur über meine Figuren zu sprechen, sie ihm aus meiner Sicht zu erklären, denn 1. hat er ein Dutzend anderer Kollgen und den Gesamtabend um die er sich kümmern muss und wenn er 2. nicht ohne Erklärung versteht, was ich da gespielt habe, dann wird es der Zuschauer dreimal nicht verstehen.


Nach der handwerklich hochwertigen Ausbildung war es ein steiniger Weg meine Technik Technik sein zu lassen und ins Spiel zu kommen. Ähnlich Fußballern, die Standardsituationen geübt haben, sich aber frei bewegen und auf die Gegner reagieren müssen, bis sie das Erübte in abgewandelter Form fließend einbauen. Eine weiterer weiter Weg war alles zu respektieren, was ich als Schauspieler (und als Person!) bin. Wo auf der Akademie noch die Unzulänglichkeiten benannt wurden, wurde es im Beruf zunehmend wichtiger zu erkennen, dass ich nicht alles können kann und nicht alle Rollen spielen werde. Manche Regisseure werden mich mögen und etwas in mir sehen, manche nicht, so ist es halt, wer eine Zitatuntermalung braucht, wird weiter oben fündig.


Theater ist ein sozialer Prozess, der von unsozialen Menschen durchgeführt wird. Es geht trotz aller Egos aber um das Team, in einem Stück sowie im Ensemble. Die Findung von Kommunikationswegen hierin ist ein permanent andauernder hochkomplexer und spannender Prozess, und ich fliege immer noch oft auf die Fresse.


War für mich auf der Schule noch die wichtigste Frage „Wie mache ich das?“ ist sie jetzt fast vollständig der Frage „Warum mach ich das?“ gewichen. Wo früher die Frage war, wie ich einen Satz möglichst fetzig sprechen könnte, ist heute die Frage, was für ein Mensch eigentlich in was für einer Situation sein muss, um einen solchen Satz zu sagen. Da wir schon bei Sätzen sind: Ich liebe Literatur und die damit verbundene profunde Auseinandersetzung mit der Sprache und ich dachte früher immer alle Schauspieler müssten das, aber das ist bei weitem nicht der Fall. Um die Bewertung Thomas Bernhard zu überlassen: „Intelligente Schauspieler sind so selten wie das Arschloch im Gesicht“ (komisch, dass in allen Zitaten Schauspieler in einem Atemzug mit dieser Körperöffnung genannt werden).

 

The Fairy Queen“ von Henry Purcell mit Dimitrij Schaad als Puck
Foto: A.T. Schaefer

 

Die Rückwünsche

 

Natürlich sind das alles Dinge, die einem eine Schauspielschule nicht beibringen kann, denn Sie haben mit Berufserfahrung zu tun. Dennoch gibt es ein paar Punkte, die ich mir im Nachhinein stärker in meiner Ausbildung gewünscht hätte: Ermunterung zur Selbständigkeit. Ich halte die Losung von „Stell dich dem Regisseur zur Verfügung“ für gefährlich. Den Zugriff auf meine Kraft und meine Emotionen muss sich ein Regisseur erarbeiten. Und daran ist nichts Schlechtes. Wenn er überzeugende Ideen hat und interessiert an mir ist, schafft er das in einer Probe und das dann für alle Zeit. Und wenn seine Ideen trivial und seine Motivation ein Egoboost ist, dann muss ich dafür sorgen, unbeschadet aus einem Abend zu gehen. So viel Selbstschutz muss sein.


Selbsterkenntnis. Wenn man ein Pferd dressieren möchte, kann man ihm nicht etwas beibringen, was es nicht von sich aus gerne macht. Man kann nur das, was angeboten wird, verstärken. Schauspielausbildung sollte auch nicht anders laufen, sie sollte noch mehr dazu beitragen, dass die Studenten Zeit und Raum bekommen sich kennen und akzeptieren zu lernen um eine Persönlichkeit zu entwickeln. Sicher, man kann sie zu allem Peitschen, aber wenn die Rute weg ist, wird alles durch sie Hergestellte wegbrechen.


Das Recht auf Meinung. Ein beliebter Satz von Regisseuren (hierin immer gern flankiert von ihren Dramaturgen): „Wir wollen damit ja keine Lösungen liefern, wir wollen Fragen stellen!“ Ich frage mich, warum eigentlich nicht, warum nicht mal unsere Lösung anbieten? Streitbar, entschlossen. Ermutigt Stundenten, wenn schon niemand anderes danach zu suchen scheint, ihre Lösungen zu finden und zu äußern, sie gegen andere zu stellen und sich darin zu irren. Harmonie ist Horror.

 

The Horror

 

Zum Schluss noch ein zweifellos privater Punkt, aber ich muss ihn loswerden: Ich rate jedem, der diesen Beruf ausüben möchte, davon ab. Man sollte ihn nur machen, wenn man gar nicht anders kann. Denn nur dann wird man die guten Momente wirklich schätzen, das Glück als Partner akzeptieren und die vielen Enttäuschungen ertragen können ohne ein Säufer oder Zyniker zu werden. Und Enttäuschungen wird es sehr viele geben. !
Für einen Schauspieler mag ich Regisseure erstaunlich wenig und probe nicht besonders gerne.


Oft frage ich mich, warum ich das, was ich tue, überhaupt tue. Und sehr oft weiß ich darauf keine befriedigende Antwort. Die meiste Zeit meiner Proben verbringe ich damit, die Troika der Egos (meines, das der Kollegen und das des Regisseurs) irgendwie manövrierfähig zu halten. Die meiste Zeit ist das, was ich tue, so entsetzlich schlecht, dass ich vor Scham eingehen möchte. Die meiste Zeit rede ich über Dinge, von denen ich nicht reden kann, weil das Futter für meine Figuren meist nur Reproduktion einer Filmrealität ist und damit zweimal inzestuös. Die meiste Zeit spiele ich in Inszenierungen, deren einziger Zweck es war, den Spielplan zu füllen und/oder dem Regisseur Prestige zu bringen. Die meiste Zeit bade ich die Ideenarmut vieler Entscheidungsträger aus. Die meiste Zeit denke ich, dass das Theater so wenig über unser aller Leben zu erzählen hat, dass ich manchmal jede Schließung freudig begrüßen würde.


Die meiste Zeit bin ich in meinem beruflichen Leben sehr einsam und unglücklich. Aber wenige Momente, in denen ich bei einer Vorstellungen mit einem wachen Kollegen zusammenstoße, wir uns überraschen, herausfordern, quälen, miteinander diese Minuten erleben - diese Momente, dieses hochkonzentrierte Leben, sind der Grund dafür, dass ich diesen Beruf nicht aufgeben kann. Sie würden mir fehlen. Scheiß auf Applaus.

 


 

 

Foto: Nadja Klier
Foto: Nadja Klier

 

Dimitrij Schaad wurde 1985 in Kasachstan geboren und lebt seit 1993 in Deutschland. 2005-2009 studierte er an der Bayerischen Theaterakademie in München, erhielt dort zweimal das Stipendium des Deutschen Bühnenvereins und beim Schauspielschultreffen 2008 einen Sonderpreis. Danach spielte er in München, Essen und Bochum, wo er seit 2010 Ensemblemitglied ist, tragende Rollen. 2011 wurde er beim NRW-Theatertreffen als Bester Nachwuchsdarsteller in NRW ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt er den Bochumer Theaterpreis in der Kategorie "Nachwuchs".